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Smoothie selber machen – Die 14 beliebtesten Zutaten für den Powerdrink und deren gesunden Eigenschaften

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Smoothies selber machen
© 5ph - Fotolia.com

Für viele ist ein Smoothie morgens das Getränk, um fit in den Tag zu starten. Es ist lecker, besteht aus vielen gesunden Zutaten und könnte vielfältiger nicht sein. Doch welche Zutaten sind die beliebtesten? Wir sagen es Ihnen.

Als Anfänger steht man dem Getränk noch etwas skeptisch gegenüber. Schließlich ist in vielen Rezepten von Zutaten die Rede, die die meisten nur als Unkraut auf der Wiese kennen. Wie soll man sich da vorstellen können das grüne Zeugs zu trinken? Probieren geht hier natürlich über studieren.

Die ersten Versuche bei Neulingen gehen häufig daneben. Nicht selten liegt das einfach nur an der falschen Kombination bzw. dass man sich erst an den Geschmack gewöhnen muss. Bei den Smoothies gibt es allerdings typische Klassiker, die einfach immer gehen und im Geschmack nicht besonders stark herausstechen.

Für alle, die sich nicht sicher sind und sich noch in den Startzügen befinden, haben wir hier einmal eine Liste mit den 14 beliebtesten Zutaten in einem Smoothie zusammen gestellt. Viel Spaß beim Ausprobieren!

» Blattgemüse
» Wildkräuter
» Obstsorten
» Optional: Superfood
» Flüssigkeiten

❒ Blattgemüse

Blattgemüse in Smoothies
Grünes Blattgemüse ist der Hauptbestandteil von Smoothies. Zu den 3 beliebtesten Zutaten gehören hier:

1. Blattspinat

Obwohl die Auswahl an grünem Blattgemüse groß ist, so greifen viele doch immer wieder zum Spinat. Warum? Er besitzt ein recht mildes Aroma. Deshalb ist er auch für Smoothie-Starter sehr zu empfehlen, da man ihn einfach nicht zu stark herausschmeckt.

Außerdem gibt er dem Powerdrink eine saftig grüne Farbe – schließlich trinkt das Auge ja auch mit.

Spinat enthält zwar nicht ganz so viel Eisen, wie ihm immer nachgesagt wird, dennoch ist er reich an vielen anderen Nährstoffen. Sehr interessant, vor allem für Vegetarier, dürfte auch der Eiweißgehalt in Spinat sein, denn dieser schlägt mit rund 3 Gramm auf 100 Gramm Spinat zu Buche.

» Aber Vorsicht: Spinat enthält Oxalsäure, die bei übermäßigem Genuss zu Nierenschäden führen kann und auch die Bildung von Nierensteinen fördert.

Im besten Fall nutzen Sie natürlich frischen Spinat. Ist dies aufgrund der Erntezeit allerdings nicht realisierbar, so können Sie natürlich auch Tiefkühlspinat verwenden.

2. Feldsalat

Ganz ähnlich verhält es sich mit Feldsalat. Auch dieser wird verhältnismäßig häufig verwendet, da er sehr mild im Geschmack ist. Er ist ebenfalls sehr gut für Anfänger geeignet, die sich nur langsam an den doch eher ungewöhnlichen „Gras“-Geschmack gewöhnen wollen.

Feldsalat gilt als einer der gesündesten Salate überhaupt. Er ist reich an Beta-Carotin und Vitamin C. Auch der Eisenanteil ist im Gegensatz zu anderen Salaten überdurchschnittlich hoch. Ein Vorteil gegenüber Spinat ist, dass Felsalat keine Oxalsäure enthält und dementsprechend nicht gesundheitsgefährdend ist.

Während Feldsalat vor einigen Jahren nur im Frühjahr im Handel erhältlich war, bekommen Sie ihn mittlerweile fast ganzjährig angeboten.

3. Grünkohl

Grünkohl kennen die meisten in Verbindung mit einer leckeren Kohlwurst, dabei ist er auch roh in Smoothies ein wahrer Genuss. Im Gegensatz zu seinen beiden grünen Kollegen, hinterlässt er im Powergetränk eine leichte Schärfe. Auch das Grün ist längst nicht so hell, wie bei Spinat und Feldsalat. Im Gegenteil – ein Smoothie mit Grünkohl ist relativ dunkel.

Grünkohl ist reich an Ballaststoffen und enthält zahlreiche Aminosäuren, die für den Transport und für die Speicherung aller Nährstoffe zuständig sind. Außerdem erhält er fast alle B-Vitamine und mehr Vitamin C als andere Kohlsorten.

Übrigens macht sich bei Grünkohl ein leistungsstarker Mixer bezahlbar. Grünkohl ist im rohen Zustand relativ fest und zäh, bei dem einfache Pürierstäbe und Mixer aus dem unteren Preissegment schnell an ihre Grenzen stoßen. Wer nicht auf kleinen Stückchen kauen möchte, sollte beim Mixer-Kauf unbedingt auf hohe Drehzahlen und eine hohe Motorleistung achten. So werden auch die vielen Fasern optimal zerkleinert.

❒ Wildkräuter

Smoothies Wildkräuter
© annabell2012 – Fotolia.com
Neben Blattsalaten und Kohlsorten werden immer häufiger auch Wildkräuter in den Smoothie-Maker getan.

4. Giersch

Hobbygärtner verfluchen ihn. Den Giersch. Er wächst überall dort, wo er nicht wachsen soll. In einem Smoothie allerdings macht er ordentlich etwas her. Er hat einen einzigartigen pikanten Geschmack, ist eine wahre Vitamin-C-Bombe und kann über viele Monate hinweg geerntet werden. Und wer keinen Giersch im Garten hat, fragt einfach mal bei Nachbarn nach. Die sind mit Sicherheit froh, wenn dieser endlich verschwindet.

5. Löwenzahn

Ebenso ein Klassiker unter den Wildkräutern ist Löwenzahn. Auch ihn kann man bis in den Herbst hinein in der freien Natur ernten.

Zur Verwendung eignen sich am besten jüngere Blätter, da diese noch nicht so faserig sind. Die Blätter schmecken recht mild und geben dem Getränk einen hellgrünen Ton.

6. Brennnesseln

Nicht zu vergessen die Brennnessel, die bei uns schon lange als Heilpflanze gilt, da sie sehr eisenhaltig ist und blutreinigende Eigenschaften besitzt.

In einem Smoothie wirkt sich die Brennnessel ein wenig scharf aus. Die jeweilige Schärfe ist aber abhängig vom Alter und der Anzahl der Brennnesselblätter. Hier ist es zu empfehlen, sich langsam an den Geschmack heran zu tasten. Geben Sie also beim ersten Mal noch nicht allzu viel Brennnesseln hinzu.

❒ Obstsorten

Obstsorten in Smoothies
© lidante – Fotolia.com
Ohne Obst kein sämiger Smoothie, denn dieses sorgt nicht nur für die Süße, sondern auch für die Konsistenz des Smoothies. Auch wenn natürlich in erster Linie der persönliche Geschmack entscheidet, so gibt es auch hier typische Klassiker, die einen Smoothie zu einem leckeren Getränk machen.

7. Äpfel

Ein absoluter Klassiker unter den Obstsorten ist der Apfel. Er ist ganzjährig verfügbar, reich an Nährstoffen und verleiht je nach Sorte einen ganz eigenen Geschmack.

Außerdem sorgt ein Apfel im Smoothie für eine sämige Kosistenz.

8. Erdbeeren

Auch wenn Sie nicht ganzjährig frisch zu bekommen sind, so gehören auch Erdbeeren zu den beliebtesten Zutaten in einem Smoothie. Sie geben dem Powerdrink einen süßlichen Geschmack und punkten besonders mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C und Fohlsäure.

Einziger Nachteil bei den Erdbeeren: Der Farbton beim Mischen von Rot und Grün ließ schon zu Schulzeiten zu wünschen übrig. Heraus kommt nämlich ein bräunlicher Ton, der nicht unbedingt appetitlich aussieht. Köstlich ist er trotzdem. Wer die Erdbeeren heraus schmecken möchte, sollte allerdings bei den anderen Zutaten zu milden Komponenten greifen, sonst geht der Geschmack der Erdbeere schnell unter.

9. Bananen

Bananen liefern dem Körper viel Energie, die gerade in den morgendlichen Stunden sehr von Vorteil sein kann. Wichtig für die Energiezufuhr ist, dass die Banane reif ist, denn dann wurde der Großteil der Stärke in der Frucht in Fruchtzucker umgewandelt.

Einen großen geschmacklichen Nutzen hat die Banane in dem Powerdink häufig nicht. Sie sorgt für eine angenehme Süße, hält sich dann aber geschmacklich meist ziemlich bedeckt Es sei denn, Sie wählen die Banane als einziges Obst.

❒ Optional: Superfood

Smoothies elber machen
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So genanntes Superfood kann mit in einen Smoothie, muss aber nicht. Es sorgt für eine Extra-Portion wertvoller Nährstoffe und gibt einen puren Energie-Kick.

10. Chia-Samen

Chia-Samen gelten schon seit Jahren als das Superfood schlechthin. Sie haben einen leicht nussigen Geschmack und sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Außerdem weisen sie einen drei Mal so hohen Gehalt an Eisen auf wie Spinat.

Das besondere an Chia-Samen ist, dass sie schnell satt machen. Wer Chia Samen in den Smoothie mit hinein geben möchte, sollte ihn entweder vorher kurz in Wasser aufweichen oder aber in einem Mixer zerkleinern.

Bei der zweiten Varianten dem Smoothie unbedingt Flüssigkeit zufügen und bestenfalls gleich austrinken, da Chia sich schnell in eine gallertartige Masse verwandelt.

11. Heidelbeeren

Auch Heidelbeeren werden gern als Superfood mit in einen Smoothie gegeben. Sie haben eine leicht säuerlichen Geschmack, bringen aber trotzdem eine gewisse Süße mit sich. Kein Wunder, dass auch Kinder gerne davon naschen. Dank ihrer intensiven Farbe geben sie Smoothies einen schönen bläulichen Ton.

❒ Flüssigkeiten

Flüssigkeiten in Smoothies
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Auch eine beliebige Flüssigkeit in einem Smoothie ist notwendig, denn diese sorgt dafür, dass die Zerkleinerung der restlichen Zutaten optimal funktioniert. Außerdem können Sie mit Wasser & Co. auch die Konsistenz beeinflussen.

12. Wasser

Über Wasser gibt es nicht viel zu sagen. Es ist geschmacklos und wird in Smoothies nur verwendet, um die richtige Konsistenz zu erreichen.

13. Mandelmilch

Anders sieht es bei Mandelmilch aus. Sie ist der Klassiker bei Vegetariern und vor allem Veganern. Denn nicht wie vermutet, besteht Mandelmilch etwa aus Milch, sondern aus Wasser. Die milchtypische Farbe kommt durch die gemahlenen Mandeln und einigen anderen Zutaten.

Mandelmilch schmeckt recht mild und gibt Smoothies einen leicht nussigen Geschmack.

14. Kokosmilch

Wer hätte es gedacht? Auch Kokosmilch gehört zu den beliebtesten Zutaten in einem Smoothie. Bei Kokos gibt es allerdings nur zwei Möglichkeiten – entweder man mag es oder man mag es nicht.

Kokosmilch sorgt in Smoothies für eine cremige Konsitenz und hinterlässt natürlich den typischen Geschmack von Kokos, denn dieser sticht schon in geringen Mengen ziemlich heraus. Sehr zu empfehlen ist beispielsweise ein Smoothie aus Spinat, Bananen, Chia und Kokosmilch. Spinat für die grüne Optik, Banane für die Süße, Chia für die Sättigung und Kokos für den Geschmack. Lecker!


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