Start Erste Hilfe

Abnehmen fängt beim Einkauf an: 10 Tipps!

109
0
TEILEN
Abnehmen fängt beim Einkauf an: 10 Tipps!
© luckybusiness - Fotolia.com

Abnehmen kann für viele Menschen zu einer Qual werden: Diäten halten nicht das was sie versprechen, für die täglichen Sportübungen fehlt die Energie und das Verzichten auf Snacks hält man nicht lange durch. Und wenn man es nur mit Mühe und Not eine Weile lang durchgehalten hat, dann kommt nicht selten der Jojo-Effekt zum Vorschein und macht alles noch schlimmer wie vorher. Viele wiegen nach dem Jojo-Effekt schließlich oftmals sogar noch mehr wie vor Beginn der Diät.

Viele Menschen brauchen auch gar keine Diät und wollen nur das ein oder andere Kilo verlieren, um sich wieder wohl zu fühlen. Dies gelingt aber meistens auch, wenn man nur ein bisschen gesünder isst und täglich die benötigten Nährstoffe aufnimmt. Hierzu ist keine Diät nötig, sondern nur einige Achtsamkeit im Supermarkt.

Beim Einkaufen diese Tipps beachten

➤ Tipp 1 – Einkaufszettel schreiben:

Ein ungeplanter Einkauf endet immer gleich: viele ungesunde Snacks, kaum etwas, das einer vollwertigen Mahlzeit entspricht, landet im Einkaufskorb. Planen Sie also Ihren Einkauf und halten Sie sich an die Liste. Somit umgehen Sie geschickt gesetzte Supermarkt-Fallen und der Kühlschrank ist gefüllt mit Produkten mit denen sich vollwertige Mahlzeiten zubereiten lassen.

Für Smartphone-User: Es gibt unzählige Apps mit denen Sie Ihre Einkaufsliste verwalten können. Ein Beispiel ist die freie App „Besorger“.

Download für Android
Download für iOS

➤ Tipp 2 – nicht hungrig einkaufen gehen:

Besonders berufstätige Menschen nutzen den Nachhauseweg von der Arbeit zum Einkaufsbesuch im Supermarkt. Dies ist eine denkbar ungesunde Angewohnheit. Nach der Arbeit sind wir meist hungrig und greifen so besonders schnell zu sehr sättigenden und damit meist ungesunden Produkten. Zusätzlich kaufen wir mit leerem Magen viel mehr und unbewusster ein.

Wer gesund einkaufen möchte, sollte die Einkäufe daher besser nach dem Mittagessen oder Frühstück, eben mit einem guten Sättigungsgefühl, erledigen. Es kann auch helfen, vor dem Einkaufen noch einen Apfel zu essen. Dieser sättigt gut und verhindert das Hunger-Kaufen.

➤ Tipp 3 – lieber das kleinere Schnitzel kaufen:

An der Frischtheke werden wir gerne gefragt, wie dick wir das Steak haben möchten. Kaufen Sie kleine Stücke. Meistens essen wir schließlich nur ein Steak, egal wie groß es ist. Diese Weisheit lässt sich auch auf andere Produkte übertragen.

➤ Tipp 4 – keine Großpackungen kaufen:

Noch ein Tipp zum Thema Größe: Großpackungen sind Gift. Statistiken zeigen, dass Großpackungen oft zu größeren Portionen auf dem Teller führen. Dadurch essen Sie nicht nur mehr, auch die kleine Ersparnis durch das Kaufen der größeren Packung entfällt.

➤ Tipp 5 – keinen Einkaufswagen benutzen:

Einkaufswagen sind speziell dazu konzipiert immer leer auszusehen. Dadurch werden die Kunden angeregt mehr zu kaufen. Statistiken beweisen, dass diese Praxis sehr wirksam ist: Menschen, die einen Einkaufwagen benutzten, kaufen bis zu 60 Prozent mehr Produkte, die sie nicht benötigen. Also Hände weg vom Einkaufswagen und greifen Sie lieber zum Einkaufskorb.

➤ Tipp 6 – Lieblingsprodukte überprüfen:

Menschen sind Gewohnheitstiere. Die meisten von uns kaufen wöchentlich die gleichen Lebensmittel. Sie müssen also nicht bei jedem Einkauf jedes Etikett im Supermarkt auf dessen Inhaltsstoffe überprüfen. Beginnen Sie einfach die von Ihnen regelmäßig gekauften Produkte zu überprüfen und nach gesünderen Alternativen zu suchen. Verzichten Sie auf Produkte mit viel Zucker und Geschmacksverstärkern und kaufen Sie bessere Produkte.

Achtung:
Oft wird das Wort Zucker versteckt: Glukose, Fruktose, Saccharose, modifizierte Stärke & alles nur Tarnnamen für Zucker. Lesen Sie die Inhaltstoffe daher mit Aufmerksamkeit. Als Hilfe gilt: Je kürzer desto besser.

➤ Tipp 7 – alles frisch kaufen:

Neben der Überprüfung Ihrer Lieblingsprodukte lohnt sich auch der Verzicht auf besonders haltbare Ware. Aus demselben Grund: Dosengemüse und andere Produkte werden mit Hilfe von viel Zucker und anderen Fettmachern immer länger haltbar gemacht. Hier lässt sich leicht auf Tiefkühlprodukte ausweichen. Diese sind auch lange haltbar, aber viel gesünder.

Kleiner Zusatztipp:
Gefrorenes Gemüse ist oft frischer als das „frische“ Gemüse im Supermarkt. Grund dafür ist, dass Obst und Gemüse meist aus dem fernen Ausland kommen und die Frische bei der Lieferung oft künstlich aufrecht gehalten wird. Gefrorenes Gemüse wird schon am Abbauort eingefroren und ist daher oft frischer.

➤ Tipp 8 – Light-Produkte sind nicht immer light:

Immer mehr Produkte werben mit wenig Fettgehalt oder sogar kompletter Fettfreiheit. Damit sich ein Produkt mit dem Namen „Light“ bewerben darf, muss dieses Produkt nachweislich 30 Prozent weniger Fett als das vergleichbare Originalprodukt vorweisen können, so Ernährungs- und Gesundheitsexperte Martin Schmidt von euroclinix.de. Ob das Produkt also tatsächlich wenig Fett beinhaltet, hängt also stark vom Originalprodukt ab.

Darüber hinaus enthalten Light-Produkte zwar wenig Fett, aber der Geschmack muss oft durch viel Zucker und andere Geschmacksverstärker erzeugt werden. Darüber hinaus weist der Ernährungsexperte darauf hin, dass Studien existieren, die die Vermutung zulassen, dass Light-Produkte zum Mehressen animieren. Sowohl psychologisch durch den reinen Gedanken, weniger „Schlechtes“ gegessen zu haben als auch durch die ausbleibende natürliche Sättigungsregulation. Lesetipp: Kalorienarme Lebensmittel zum Abnehmen – Diese 9 sind wahre Schlankmacher.

➤ Tipp 9 – Säfte sind unnötige Kalorien:

Wenig Kalorien beim Essen und dazu einen Fruchtsaft. Klingt gesund – ist es aber oft nicht. Die meisten Fruchtsäfte und Limonaden enthalten sehr viel Zucker. Hier können Sie wirklich schnell viele Kalorien einsparen. Trinken Sie Wasser oder pressen Sie sich Ihren Orangensaft selbst. Achtung auch bei BIO-Produkten: Auch Bio-Limonade enthält viel Zucker.

➤ Tipp 10 – weniger, aber gesünder einkaufen:

Gesündere Produkte mit weniger künstlichen Zusatzstoffen sind oft teurer, da die frische Produktion aufwendiger ist. Sie können die Mehrkosten aber leicht ausgleichen, indem Sie nur kaufen, was notwendig ist (Einkaufsliste), weniger kaufen (nicht hungrig einkaufen und kleinere Portionen) und die Fallen im Supermarkt vermeiden (keinen Einkaufswagen). Sparen Sie also an unnötigen Kalorien und Zucker.