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Allergie auf Kleidung – So vermeiden Sie Textildermatitis

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Allergie auf kleidung - So vermeiden Sie Textildermatitis
© Gina Sanders - Fotolia.com

Wenn die Armbeugen oder die Kniekehlen plötzlich mit roten und stark juckenden Pickelchen übersät sind, dann kann neue Kleidung an dieser Reaktion Schuld sein. Häufig sind Textilien nämlich mit chemischen Substanzen durchsetzt. Wenn die chemischen Substanzen nicht fest mit dem Textil verbunden sind, dann können sie sich während des Tragens mit der Haut verbinden. So können allergische Reaktionen auf die Bekleidung entstehen. Mediziner sprechen in diesem Fall von einer Textildermatitis, die sich in Pickelchen, Rötungen der Haut, Ekzemen oder Schuppen zeigt.

» Wann und wo treten allergische Reaktionen auf?
» Wodurch wird die Allergie auf Kleidung ausgelöst?
» Risikogruppen für Allergie durch Kleidung
» Die Ursache für die Allergie auf Kleidung finden
» Ein medizinischer Test kann Aufschluss liefern
» Farbstoffe als Auslöser für Allergie auf Kleidung
» Wie Ökolabels beim Kauf helfen
» Schuhe und Accessoires als Allergieauslöser
» Allergie gegen Wolle
» Wie kann man eine Allergie auf Kleidung behandeln?
» Kann man einer Allergie auf Kleidung vorbeugen?

Wann und wo treten allergische Reaktionen auf?

In der Regel treten die allergischen Reaktionen auf Kleidung einige Stunden nach dem ersten Kontakt mit dem Kleidungsstück auf. Es kann aber auch sein, dass Tage vergehen, bis sich eine Hautreaktion zeigt.

Besonders betroffen von der Dermatitis sind alle Körperstellen, die sehr engen Kontakt mit dem Kleidungsstück haben. Dazu gehören

  • die Armbeugen,
  • die Kniekehlen,
  • das Gesäß
  • und auch die Leisten.

Intensiviert werden kann die Reaktion der Haut durch Reibung der Stoffe mit der Haut. Auch Schwitzen kann die Hautreaktion verstärken. Wer diese Dermatitis behandeln muss, ist in der Regel auf ein Cortison Präparate angewiesen, das äußerlich angewandt wird.

» Allergische Reaktionen die sofort auftreten
Durchaus möglich, aber sehr viel seltener, sind allergische Reaktionen, die sofort auftreten. Diese Reaktionen reichen von Quaddeln auf der Haut über Rötung und Ausschlag. Weiterhin können sich Atemwegsbeschwerden und auch Kreislaufbeschwerden einstellen. Die Reaktionen auf diese Kleidung können bis zu einem Allergieschock reichen.

» Sofortmaßnahmen bei Allergie durch Kleidung
Bei schnellen und intensiven Reaktionen ist sofortiges Handeln gefragt, um einen Allergieschock zu vermeiden. Die Haut muss sofort gründlich gewaschen werden, um chemische Substanzen umfassend zu beseitigen. Um einen Allergieschock zu verhindern ist die Einnahme eines Antiallergikums unumgänglich.

Wodurch wird die Allergie auf Kleidung ausgelöst?

In der Regel wird die Allergie auf Kleidung übrigens nicht durch das Textil selbst erzeugt. Auch synthetische Fasern verursachen als solche praktisch keine Allergien oder Unverträglichkeiten. Fast immer sind es die Farb- und Veredelungsstoffe, die zu allergischen Reaktionen führen. Die Textilfasern selbst haben in der Regel keine Auswirkungen auf die Haut, lösen somit auch keine Allergie aus. Lediglich Wolle kann die sogenannte atopische Dermatitis durch die Naturfaser selbst auslösen.

Am besten vertragen wird von Menschen mit allergischen Reaktionen oder Hautreizungen auf Textilien in der Regel die Baumwolle.

» Staub und Schwitzen
Auch Druck auf die Haut und Wärme, sowie Reibung der Textilie auf der Haut und Transpiration können eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmter Kleidung begünstigen. Grundsätzlich kann auch Staub oder Schmutz in der Kleidung zu einer Unverträglichkeit führen.

» Etiketten in der Kleidung
Beachten sollte man auch, dass selbst die Etiketten in der Kleidung zu einer Unverträglichkeit führen und Hautjucken sowie optisch sichtbare Reizungen mit sich bringen können. Hier reicht dann oftmals die Entfernung des Etiketts. Bei Kindern sollte dies aufgrund der besonders feinen Haut ohnehin üblich sein.

Risikogruppen für Allergie durch Kleidung

Beobachtet wurde bisher, dass Frauen deutlich häufiger allergische Reaktionen auf Kleidung zeigen als Männer. Der Hintergrund liegt darin, dass Frauen häufiger sehr enge Kleidung tragen. Zudem neigen Frauen auch eher dazu, sehr bunt eingefärbte Kleidung zu tragen. Hierdurch ist das Risiko, eine Dermatitis oder sogar eine massive Allergie bis hin zum Allergieschock zu bekommen, deutlich höher.

  • Besondere Risiken, eine Allergie gegen Kleidungsstücke zu entwickeln, haben Allergiker, die ohnehin schon auf verschiedene Stoffe sehr sensibel reagieren.
  • Weiterhin haben Menschen mit einer Neurodermitis ein erhöhtes Risiko für eine Allergie gegen Kleidung.
  • Auch Menschen die eine sehr empfindliche Haut haben, reagieren häufig empfindlich auf chemische Substanzen in der Bekleidung.
  • Gerade Menschen, die ein sehr empfindliches bronchiales System haben und die aufgrund dessen auf Duftstoffe und Gerüche intensiv reagieren, haben ein erhöhtes Risiko, dass sich die Bronchen durch eine chemische Substanz innerhalb der Kleidung stark verengen und dass hierdurch eine Atemnot entsteht.

Die Ursache für die Allergie auf Kleidung finden

Diese Menschen müssen sich umgehend die Frage stellen, welche Substanz die allergische Reaktion auslöst. Das ist nicht einfach, denn heute können Textilien praktisch nicht mehr ohne den Einsatz von chemischen Substanzen hergestellt werden. Sowohl Seide und Baumwolle als auch Kunststoffe wie Polyester sind mit einem wahren Cocktail von chemischen Substanzen getränkt. Hierzu gehören sowohl Textilharze als auch Farbstoffe und andere Hilfsmittel.

Sowohl das Gesamtbild als auch die Farbe und der Glanz der Textilie sollen durch den Einsatz von Chemie begünstigt werden. Zudem wird durch den gezielten Einsatz von Chemikalien auch der Tragekomfort der Textilien erhöht und die Pflege verbessert. Bügelfreie Kleidung beispielsweise kann nur hergestellt werden, wenn auf Chemikalien zurückgegriffen wird.

» Müssen solche chemischen Substanzen deklariert werden?
Anders als in der Lebensmittelindustrie ist es in der Textilindustrie nicht der Fall, dass chemische Substanzen, die bei der Herstellung von Textilien eingesetzt werden, auf dem Etikett deklariert werden müssen. Daher wissen weder Verkäufer noch Kunde, welche Substanzen genau in dem Kleidungsstück enthalten sind.

» Die Vermeidungsstrategie als erste Hilfe
Weil es so schwierig ist, die chemischen Substanzen in der Kleidung zu ermitteln, können Menschen, die mit einer Allergie auf Kleidung reagieren, nur durch ein Ausschlussverfahren beziehungsweise Vermeidungsstrategien diese Allergie verhindern. Wer eine Sofortreaktion auf ein Kleidungsstück zeigt, sollte das Kleidungsstück sofort ausziehen und künftig auch meiden.

Ein medizinischer Test kann Aufschluss liefern

Um künftig besser gewappnet zu sein beim Kleiderkauf, kann ein medizinischer Test Hilfen liefern. So können die potentiellen Allergene zumindest eingegrenzt werden, damit in Zukunft die Auswahl der Kleidung etwas erleichtert wird.

Allerdings hilft ein medizinischer Test in der Praxis nicht immer weiter. Ist nämlich ein chemischer Stoff als Allergen ermittelt, bekommt der Patient zwar einen Allergiepass mit dem ausgewiesenen Allergen ausgehändigt, kann aber leider damit nicht viel anfangen, weil eben die Deklaration der chemischen Substanzen in Kleidung nicht gesetzlich verpflichtet ist. Und auch die Verkäufer in Bekleidungsgeschäften können hier nicht weiterhelfen, da sie über die im Kleidungsstück enthaltenen Chemikalien keine Informationen haben.

» Wer stark reagiert, muss besonders aufmerksam kaufen
Wer eine sehr empfindliche Haut hat oder aber die Vermutung, dass eine allergische Reaktion auf Kleidungsstücken besteht, muss besonders aufmerksam beim Kauf vorgehen. Bestimmte Eigenschaften von Kleidungsstücken deuten auf einen hohen Einsatz von Chemikalien hin. Weist das Etikett beispielsweise ein Kleidungsstück als

  • bügelfrei,
  • schmutzabweisend
  • oder Form stabil aus,

sind besonders viele Chemikalien zum Einsatz gekommen.

Farbstoffe als Auslöser für Allergie auf Kleidung

Gerade Textilfarbstoffe sind im Hinblick auf allergische Reaktionen besonders problematisch. Untersuchungen zeigen, dass von den rund 800 in der Industrie eingesetzten Farbstoffen in Textilien etwa 49 Farbstoffe unter Umständen starke allergische Reaktionen auslösen können. Oftmals werden die Farbstoffe, die eine starke allergische Reaktion hervorrufen, mit anderen Farbstoffen gemischt. Das macht die Ermittlung des Allergens noch schwieriger.

» Vorsicht bei „separat waschen“
Besteht auf einen Farbstoff in Textilien eine Allergie, dann muss dieser Farbstoff künftig unbedingt gemieden werden, um eine stärkere allergische Reaktionen zu vermeiden. Besonders der Hinweis „separat waschen“ deutet auf ein hohes Allergierisiko hin. Das liegt daran, dass bei diesen Textilien der Farbstoff lockerer mit dem Stoff verbunden ist und dadurch im Kontakt mit der Haut und durch Reibung und Schwitzen schneller auf die Haut übertragen werden kann. Generell sollte man zur Vermeidung von Allergien auf Textilien verzichten, die diesen Hinweis auf ihren Etiketten ausweisen.

» Weite Kleidung kann helfen
Eine Alternative können ungefärbte Textilien sein oder aber Textilien, die mit natürlichen Farbstoffen eingefärbt wurden. Wichtig zu wissen ist zudem, dass helle Stoffe deutlich weniger Farbstoffe beinhalten, was das Allergierisiko erheblich senkt. Wer zudem auch noch als Allergiker auf relativ weite Kleidung achtet, die wenig Hautkontakt mitbringt, kann das Risiko eines Kontaktekzems erheblich reduzieren.

Wie Ökolabels beim Kauf helfen

Wichtiger Hinweis für schadstoffarme Kleidung ist auch ein Label. Sowohl das Label „Toxproof“ als auch das Label „Oeko-Tex Standard 100“ bieten gute Orientierungshilfen bei der Suche nach Bekleidung, die besonders schadstoffarm eingefärbt ist. Diese Label bedeuten auch, dass bei der Herstellung auf Formaldehyd verzichtet wurde.

Ein wichtiges Siegel stellt auch das Prüfsiegel der Fördergemeinschaft körperverträglicher Textilien dar. Dieses lässt die Wirkung der Textilien auf der Haut messen. Viele Hersteller von Damenunterwäsche, Babybekleidung und Strümpfen lassen inzwischen ihre Textilien nach den Richtlinien dieses Labels testen.

Schuhe und Accessoires als Allergieauslöser

Sowohl enge modische Schuhe als auch Turnschuhe können allergische Reaktionen auslösen. Viele Menschen reagieren bei Lederschuhen mit einer Chromallergie. Gerade im Ausland produzierte Schuhe, beziehungsweise deren Leder, werden heute noch mit hohen Mengen an Chrom gegerbt. Nach dem Gerbprozess verbleibt das Metall im Leder und löst so die Reaktionen bei direktem Hautkontakt aus.

» Zubehör, das Allergien auslöst
Nicht nur Kleidung und Schuhe können Allergien auslösen, auch Zubehör und Accessoires führen inzwischen nicht selten zu einer allergischen Reaktion. So können beispielsweise Knöpfe von Jeans und Blusen oder auch Reißverschlüsse allergische Reaktionen verursachen. Bei dieser Allergie ist es häufig die Unverträglichkeit gegenüber Nickel, die die allergische Reaktion auslöst. Diese Allergie kann auch bei Schuhen auftreten, die mit nackten Füßen getragen werden und die mit Nieten, Schnallen oder anderem Zubehör verarbeitet sind.

Allergie gegen Wolle

Viele Menschen verspüren auch ein Hautjucken, wenn sie Kleidung aus Wolle tragen. Fast immer ist dann eine so genannte atopische Anlage gegeben, die eine Unverträglichkeit gegenüber Schurwolle mit sich bringt. Hier handelt es sich allerdings um keine richtige Allergie, sondern lediglich um einen erhöhten Reiz der Haut, der sich durch die rauen Haare dieser Wollart ergibt.

» Allergie auf Kleidung durch natürliche Rohstoffe
Tests haben ergeben, dass heute inzwischen jedes dritte Kleidungsstück mit Dioxinen, Furanen oder anderen den Organismus schädlichen Chemikalien belastet ist. Diese Chemikalien stammen schon aus der Behandlung der Rohstoffe. Baum und Felder werden beispielsweise mit Pestiziden gegen Schädlingsbefall behandelt. Auch Schimmelpilzblocker oder Pilzvernichter kommen zum Einsatz, wenn die Kleidung für den oftmals weiten Transport vorbereitet wird.

» Allergien durch andere Stoffe in Textilien
Es kann auch sein, dass ein Mensch sogar auf frisch gewaschene Wäsche reagiert. Die Ursache für diese Unverträglichkeit ergibt sich dann oftmals daraus, dass sich noch Reste vom Waschmittel in der Kleidung befinden. In diesem Fall sollte weniger Waschmittel verwendet und das Kleidungsstück nach dem Waschen besser gespült werden. Hilft das auch nicht, sollte man das Waschmittel wechseln. Im Handel gibt es inzwischen spezielle Waschmittel für Allergiker.

Wie kann man eine Allergie auf Kleidung behandeln?

Generell ist zumindest die Kontaktallergie vermeidbar. Dies ist dann der Fall, wenn der Auslöser für die Allergie gefunden wurde. Durch gute Beobachtung und Konsequenzen bei der Auswahl der Kleidung, kann man an einer Allergie vorbeugen.

» Farbstoffe vermeiden
Die Art der Behandlung der Allergie richtet sich immer danach, wodurch die Allergie ausgelöst wurde. Besteht eine Allergie gegen bestimmte Farbstoffe in der Bekleidung, muss Kleidung mit diesen Farbstoffen gemieden werden. Entweder bedeutet dies den Verzicht auf schwarze oder dunkelblaue Kleidung oder aber grundsätzlich das Ausweichen auf natürlich gefärbte Kleidungsstücke.

» Verzicht auf Lederschuhe
Besteht eine Chromallergie, die zu Ekzemen an den Füßen führt, dann sollten Betroffene zunächst keine Lederschuhe mehr tragen. Bei einer mild verlaufenden Chromallergie kann es danach reichen, künftig nicht mehr barfuss in Lederschuhen zu laufen. Eine Alternative können Schuhe aus Kunstmaterialien sein. Wer sich dennoch für Lederschuhe entscheidet, sollte im Ausland hergestellte Schuhe meiden, da diese in der Regel einen hohen Chromanteil besitzen.

Kann man einer Allergie auf Kleidung vorbeugen?

Auf hochveredelte Kleidungsstücke sollte verzichtet werden.

  • Dazu gehören alle Kleidungsstücke, die als knitterfrei, pflegeleicht sowie bügelfrei deklariert sind. All diese Kleidungsstücke werden mit Formalin (Formaldehydlösung) behandelt.
  • Filzfreie Kleidung bedeutet den Einsatz von Chlor und Weichmachern. Wird auf schmutzabweisende, wasserfeste und leicht waschbare Qualität bei der Bekleidung verwiesen, dann ist fast immer FCKW im Einsatz.
  • Antimikrobielle Eigenschaften der Kleidung benötigen Organozinn als chemisches Hilfsmittel. Weitere Warnhinweise für Unverträglichkeiten können sich auch aus den Hinweisen „Farbe blutet aus“ oder „separat waschen“ ergeben.
  • Kleidung, die gereinigt werden muss, sollte möglichst gemieden werden. Bei einer chemischen Reinigung lässt es sich praktisch nicht vermeiden, dass Rückstände der Chemikalien in der Kleidung verbleiben.
  • Zudem sollte man sich beim Kauf von Kleidung im Geschäft versichern lassen, dass die Textilien nicht ausfärben. Ansonsten können sich durch Schweiß und Regen schnell Farbstoffe auf der Haut ablagern.
  • Eine Reduzierung des Kleiderverbrauchs ist auch sehr hautfreundlich. Neue und moderne Kleidung ist für die Haut nämlich immer problematischer als bereits getragene und mehrfach gewaschene Kleidung.
  • Auch für Kinder kann daher Secondhand-Kleidung deutlich gesünder sein als neu gekaufte Kleidung.
  • Bevor ein neues Kleidungsstück getragen wird, sollte es drei bis vier Waschgänge durchlaufen, in denen es mit der höchstzulässigen Wassertemperatur gewaschen wird. So gelangen die vorhandenen Chemikalien ins Waschwasser und nicht auf die Haut.
  • Weite Kleidung ist günstiger, da sie nicht auf der Haut aufliegt und auch nicht scheuert oder reibt.
  • Alle Kleidungsstücke, die direkt auf der Haut getragen werden, sollten nach Möglichkeit weiß und ungefärbt oder pastellfarben sein, denn in diesen hellen Farben befinden sich weniger Farbanteile, die Unverträglichkeiten auslösen können.
  • Neue Kleidung sollte man erst nach der gründlichen Wäsche bügeln. Beim Bügeln immer das Fenster öffnen, denn die feuchte Wärme die beim Bügeln entsteht, sorgt dafür, dass aus neuer Kleidung Formalin ausströmt.
  • Nach dem Waschen sollte immer noch einmal ein separater Klarspülwaschgang durchgeführt werden. So vermindern sich die Rückstände von Waschmitteln in der Kleidung, die auch zu Unverträglichkeiten führen können.
  • Kleidung von Öko-Herstellern kann eine gute Alternative zu handelsüblicher Bekleidung sein. Allerdings ist dieser Begriff nicht geschützt. Es lohnt sich daher genau zu schauen, welche Kriterien der Hersteller ansetzt, um seine Kleidung als ökologisch sinnvoll zu vertreiben, denn auch in diesem Metier gibt es schwarze Schafe, die sich auf vertrauenerweckend klingenden Bezeichnungen ausruhen.
  • Qualität statt Masse ist auch beim Kauf von Kleidung eine gute Lösung.
  • Billigprodukte bringen häufig aufgrund der Verwendung von minderwertigen Materialien Probleme mit sich.
  • Wer seine Kleidung selbst färben möchte, um so Allergien zu vermeiden, setzt hier häufig auf das falsche Pferd, denn nicht selten lösen diese Farben ebenso Allergien aus wie industriell genutzte Farben für Textilien.

Foto1: © sebbito - Fotolia.com, Foto2: © HLPhoto - Fotolia.com