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Die Atemtherapie – bei uns im Test

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Atemtherapie
© Werner - Fotolia.com

Grundlagen:

Grundsätzlich gibt es bei der Atemtherapie zwei verschiedene Wege: zum einen die „Therapie mit dem Atem“ und zum anderen die „Therapie der Atmung“.

Die Hauptziele, die mit beiden Wegen verfolgt werden, sind die so genannte Pneumonieprophylaxe, das heißt die Vorbeugung von akuten und chronischen Entzündungen des Lungengewebes und der Aufbau eines stabilen Bronchialsystems. Erkrankungen, wie Asthma und chronische Bronchitis werden damit behandelt.

Die Therapie der Atmung ist klinisch angewandt und soll bei Funktionsstörungen von Stimmapparat und Lunge helfen.

Die Therapie des Atems ist eine Form der Selbsthilfe und gehört zu den alternativen Heilverfahren. Die überzeugten Therapeuten glauben, dass die Atmung die einzige Körperfunktion des Menschen ist, die willentlich gesteuert werden kann und auf physische und psychische Veränderungen reagiert.

Wirkungen:

Die Therapie des Atems erfolgt auf unterschiedlichen Wegen, einige setzen auf das unbewusste Atmen, andere auf das willentliche Atmen, die Zielsetzung ist aber bei allen Wegen die gleiche.

Andere Formen der Atemtherapie, die vielleicht besser bekannt sind, sind Pranayama und Yoga.

Sowohl die Therapie des Atems als auch die Therapie der Atmung können dazu beizutragen, dass das körperliche und seelische Wohlbefinden wieder hergestellt wird. Das soll durch unterschiedliche Arten des Atmens geschehen, bei einer flachen Atmung zum Beispiel wird auch die Sauerstoffversorgung des Körpergewebes beeinträchtigt. Verschiedene Atemtechniken werden im Therapieverlauf erlernt und im Laufe der Zeit verfeinert. Natürlich bedarf das immer eines erfahrenen Therapeuten, dem man auch vertraut.

Die Atmung dient außerdem der Entspannung und dem Stressabbau, hierzu sind in jeder Stadt immer wieder einige Kursangebote zu finden.

Kosten:

Es gibt Situationen, in denen die Kosten für Atemtherapien von der Krankenkasse übernommen werden. Die Therapie muss dazu aber von einem Vertragsarzt durchgeführt werden, und zwar im Rahmen einer physikalischen Therapie oder Rehabilitation. Es wird hier immer über den Einzelfall entschieden, man sollte sich schon vorher erkundigen.

Dagegen stehen die angesprochenen Kurse, die man nutzen kann, um Atemtechniken zur Entspannung und zum Stressabbau selbst zu erlernen. Das sind medizinisch gesehen nicht notwendige Ausgaben und Therapien, die dann von der Krankenkasse auch nicht bezahlt werden.

Weitere Therapien der alternativen Medizin:

Astromedizin | Ayurveda-Therapie | Kunsttherapie | Blutegel-Therapie | Chiropraktik | Tiertherapie | Farbtherapie | Edelsteintherapie | Therapie mit Hypnose