Start Erste Hilfe

Augenschutz – Merkmale einer guten Sonnenbrille

276
0
TEILEN
Merkmale einer guten Sonnenbrille
© Jacob Lund - Fotolia.com

Direkte Sonneneinstrahlung ist nicht nur für die Haut schädlich, sondern hat auch negativen Einfluss auf das Sehvermögen. Deswegen ist es mehr als empfehlenswert, an sonnenreichen Tagen und bei allen Outdooraktivitäten eine Sonnenbrille zu tragen. Ein unzureichender Schutz der Augen vor UV-Strahlen kann zu Hornhautentzündungen und Beschädigungen der Linse führen.

Des Weiteren kann es dazu führen, dass der Blauanteil des weißen Lichts, also des sichtbaren Bereichs, die Netzhaut und dort den Punkt des schärfsten Sehens schädigen kann. Sie werden die Schäden nicht sofort bemerken. Manchmal können Jahre vergehen, bis Sie merken, dass etwas mit ihren Augen nicht stimmt.

Was kann ohne Augenschutz passieren?

Wenn Sie auf eine Sonnenbrille, und somit auf Augenschutz verzichten, kann es zur Entwicklung oder Verstärkung einer Linsentrübung kommen. So entsteht der sogenannte graue Star. Ist die Netzhaut infolge zu starker UV-Strahlung beschädigt, kann als Folge die Makuladegeneration, also Altersblindheit, zum Vorschein kommen.

Worauf Sie beim Brillenkauf besonders achten sollten

Beim Kauf einer Sonnenbrille ist der UV-Schutz das wichtigste Argument. Die übliche EU-Norm von UV-380 ist leider nicht ausreichend, um die Augen genügend vor UV-.Strahlen zu schützen. Es reicht leider nicht aus, dass die Brille in einer sehr dunklen Tönung angeboten wird – Tönung bedeutet nicht gleichzeitig UV-Schutz!

Eine richtige Brille sollte mit Schutz 400nm oder UV-400 gekennzeichnet sein. Die Bezeichnung UV-400 bedeutet, dass alle gefährlichen Wellen im ultravioletten Bereich durch die Brille gefiltert werden. Sowohl von der UV-A, als auch von der UV-B Sorte. Idealerweise sollte eine Sonnenbrille auch über das CE-Zeichen verfügen, was den EU-Anforderungen in Sachen UV-Schutz entspricht. Hochwertige und passende Sonnenbrillen kann man unter www.brille24.de finden.

Weitere Merkmale an der Sie eine gute Sonnenbrille erkennen

  1. Blaufilter:
    Nach der EU-Norm ist ein zusätzlicher Blaufilter, auch als Blue-Blocker bekannt, nicht standardisiert. Das Blaulicht schadet aber dem Auge-Inneren, und genauer gesagt der Netzhaut. Abhilfe schafft eine passende Sonnenbrille, die mit entsprechender Tönung das Blaulicht unschädlich macht. Auf diese Weise beugen Sie der Altersblindheit vor.
  2. Blendschutz-Kategorien:
    Eine Sonnenrille sollte auf jeden Fall der Blendschutz-Kategorie 2 entsprechen. Die Blendschutz-Kategorie gibt Hinweise darüber, wie sehr das Sonnenlicht gefiltert wird. Die Kategorie 3 empfehlen wir bei einem Aufenthalt im Süden (Urlaub am Strand). Die vierte Kategorie ist auf dem Gletscher und im Hochgebirge unabdingbar.
  3. Gläserfarbe:

    Für Autofahrer eignet sich am besten die Farbe Grau, die farbneutral ist und die Umgebung nicht verfälscht. Braune und grüne Farbtöne sind dagegen leicht farbverfälschend.
  4. Streulicht:

    Achten Sie darauf, dass die Augen möglichst gut abgeschirmt werden. Sind die Gläser zu klein und die Bügel zu schmal, kann zu viel Licht, nämlich bis zu 60 Prozent, das ungeschützte Auge erreichen.