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Chronisches Nierenversagen – Symptome, Stadien und Behandlung

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Chronisches Nierenversagen
© Eisenhans - Fotolia.com

Das chronische Nierenversagen, das auch als chronische Niereninsuffizienz bezeichnet wird, hat seinen typischen Charakter darin, dass die Funktionen der Nieren sich über einen längern Zeitraum immer mehr reduzieren und dass die Funktionen der Nieren schließlich soweit gemindert sind, dass die Niere ihre Aufgaben nicht mehr im ausreichenden Maße wahrnehmen kann. Werden rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen, dann kann sich der Vorgang reduzieren oder sogar komplett stoppen lassen.

» Lesen Sie auch: Funktionen und Bedeutung der Nieren

» Die 5 Stadien beim chronischen Nierenversagen
» Ursachen und Auslöser für chronisches Nierenversagen
» Symptome für chronisches Nierenversagen
» Wie wird chronisches Nierenversagen diagnostiziert?
» Behandlung chronischer Niereninsuffizienz
» Verlauf und Prognosen bei chronischem Nierenversagen
» Komplikationen durch chronisches Nierenversagen
» Nachsorge bei chronischem Nierenversagen
» Kann man chronischem Nierenversagen vorbeugen?

Die 5 Stadien beim chronischen Nierenversagen

Bei der glomerulären Filtrationsrate, der sogenannten GFR, handelt es sich um eine Einteilung der Nierenkrankung in verschiedene Stadien. Die chronische Niereninsuffizienz hat unbehandelt fünf Stadien aufzuweisen, die mit unterschiedlichem Schweregrad einhergehen.

  • Stadium I
    Im Stadium I ist eine Nierenerkrankung gegeben, bei der die GFR noch normal ausfällt.
  • Stadium II
    Stadium II bewirkt eine leichte Niereninsuffizienz, bei der die GFR bei 60 bis 89 Millilitern liegt.
  • Stadium III
    Das Stadium III bringt eine mäßige Niereninsuffizienz mit sich, bei der die GFR bei 30 bis 59 Millilitern liegt.
  • Stadium IV
    Im Stadium IV ist eine schwere Niereninsuffizienz gegeben, die eine GFR von 15 bis 29 Millilitern mit sich bringt.
  • Stadium V
    Das Stadium V letztlich weist die terminale Niereninsuffizienz auf, in der die GFR bei weniger als 15 Millilitern liegt.

Wenn die chronische Niereninsuffizienz ihr Endstadium erreicht hat, sammeln sich die Stoffe, die normalerweise über die Nieren ausgeschieden würden, im Blut an. Es entsteht eine sogenannte Harnvergiftung, die auch als Urämie bezeichnet wird. Wenn in diesem Zustand keine Behandlung erfolgt, droht Lebensgefahr.

Ursachen und Auslöser für chronisches Nierenversagen

Eine gesunde und einwandfrei arbeitende Niere ist für die Entgiftung des Körpers verantwortlich. In dieser Funktion sorgt die Niere für das Ausscheiden von Fremdstoffen und Abfallstoffen, was über den Harn geschieht. Zudem ist die Niere für die Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes im Organismus verantwortlich. Versagt die Niere, dann sind viele verschiedene Auslöser dafür verantwortlich. Oftmals hat die chronische Niereninsuffizienz ihre Hintergründe in

  • einer langjährigen Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • über längeren Zeitraum eingenommene Schmerzmittel
  • eine entzündliche Nierenerkrankung

Treten verschiedene Auslöser für die chronische Niereninsuffizienz auf, dann kann sich letztlich ein Nierenversagen ergeben, das einen vollständigen Ausfall der Harnproduktion nach sich zieht. Die terminale Niereninsuffizienz ist nun gegeben.

Folgende Erkrankungen können ebenfalls Auslöser für eine chronische Niereninsuffizienz sein:

Die sogenannte diabetische Nephropathie ist in 20 Prozent der Fälle für das chronische Nierenversagen verantwortlich.

  • In etwa weiteren 20 Prozent der Erkrankungen ist es die sogenannte chronische Glomerulonephritis, die sich aus einer chronischen Nierenentzündung heraus ergeben kann. Dabei kommt es zu einer Schädigung des Nierengewebes, das für die Bildung des Primärurins verantwortlich ist.
  • Die sogenannte interstitiell Nephritis sowie die chronische Pyelonephritis sind in jeweils 15 Prozent der Fälle für das chronische Nierenversagen verantwortlich. Hierbei handelt es sich um eine chronische Nieren- und Nierenbeckenentzündung.
  • Die hypertone vaskuläre Nephropathie ist in 10 Prozent der Fälle für die Erkrankung verantwortlich. Hierbei handelt es sich im einen nierenschädigenden Bluthochdruck.
  • Bei 10 Prozent der Erkrankungen ist der Auslöser die polyzystische Nephropathie, bei der eine angeborene Fehlbildung der Nieren mit zahlreich auftretenden Zysten gegeben ist. Diese Erkrankung zeigt sich etwa ab dem 40. Lebensjahr in einer fortschreitenden Niereninsuffizienz.
  • Etwa fünf Prozent der Erkrankungen werden durch die sogenannte Analgetikanephropathie ausgelöst. Hierbei erfolgt die Schädigung der Nieren durch verschiedene Schmerzmittel.

In 15 Prozent der Fälle sind die Ursachen und Auslöser für die chronische Niereninsuffizienz nicht klassifizierbar.

Neben den genannten Ursachen für das chronische Nierenversagen können auch genetische Faktoren Einfluss auf die Nierenfunktionen nehmen. Insgesamt kommt es bei Männern deutlich schneller zum vollständigen Nierenversagen, als bei Frauen, wenn die Krankheit ihre Anfänge genommen hat.

Symptome für chronisches Nierenversagen

Das chronische Nierenversagen zeigt sich in zahlreichen verschiedenen Symptomen. Das Ausmaß der Symptome hängt vom Fortschritt der Erkrankung ab.

Kennzeichnend für das chronische Nierenversagen ist der Verlust des funktionstüchtigen Nierengewebes, was Betroffene aber in den Anfängen nicht spüren. Generell führt dieser Verlust von funktionstüchtigem Nierengewebe dazu, dass die Nieren ihre Funktionen nicht mehr ausreichend wahrnehmen können. Die Nieren können dabei sowohl die Flüssigkeitsregulierung als auch die Entgiftung des Körpers nicht mehr ausreichend wahrnehmen.

Funktioniert die Niere nicht mehr richtig, dann können viele unterschiedliche Beschwerden gegeben sein. Die chronische Niereninsuffizienz kann sich in

  • Überwässerung (Ödemen),
  • Bluthochdruck,
  • Übelkeit
  • Erbrechnen
  • Blutarmut
  • Potenzstörungen

zeigen.

Wenn die genannten Symptome auftreten und zudem eine Erkrankung gegeben ist, die eine Nierenerkrankung begünstigt, dann ist dies meist ein Hinweis auf eine mögliche chronische Niereninsuffizienz. Ein erhöhter Kreatininwert im Blut kann den Verdacht auf das chronische Nierenversagen erhärten.

Aber auch neurologische Probleme, die durch eine erhöhte Konzentration von Giftstoffen im Körper entstehen, können Symptome für chronisches Nierenversagen sein.

  • Konzentrationsschwäche
  • Verwirrtheit
  • Sensibilitätsstörungen

» Hormonbedingte Symptome

Bei der chronischen Niereninsuffizienz ist eine reduzierte Hormonfreisetzung gegeben, die auch das Blutbild einschneidend verändern kann. Die nierenbedingte Blutarmut, die sogenannte Anämie, zeigt sich in schneller Ermüdung der Betroffenen, in Blässe und insgesamt stark reduzierter körperlicher Belastbarkeit. Veränderungen im Knochenstoffwechel können Knochenschmerzen nach sich ziehen. In einigen Fällen ist bei Menschen mit chronischem Nierenversagen auch eine Neigung zur schnellen Ausbildung von blauen Flecken gegeben.

» Spezielle Symptome bei Frauen und Männern

Bei Frauen zeigt sich die chronische Niereninsuffizienz auch in einer Störung des Monatszyklus. Die Zyklusstörungen können sich soweit auswirken, dass die Menstruation schließlich komplett ausbleibt. Bei Männern ist bei der chronischen Niereninsuffizienz oftmals eine Impotenz zu verzeichnen. Typisch für das chronische Nierenversagen sind auch Symptome wie Juckreiz und Wadenkrämpfe sowie ein intensiver Geruch des Betroffenen nach Urin.

Typisch für die chronische Niereninsuffizienz ist weiterhin die reduzierte Ausscheidung von nicht benötigtem Gewebewasser. Das kann Bluthochdruck, die sogenannte Hypertonie, nach sich ziehen. Weitere Symptome können sein:

  • Überwässerung(Lungeödem)
  • Lungenfellentzündung
  • Herzbeutelergüsse

Insgesamt ist das gesamte Gewebe überwässert, es bilden sich Ödeme. Typisch ist zudem, dass Betroffene nachts sehr häufig mit erhöhtem Harndrang aus dem Schlaf aufwachen.

Wie wird chronisches Nierenversagen diagnostiziert?

Besteht der Verdacht auf chronisches Nierenversagen, dann folgt eine Reihe von Untersuchungen zur Diagnostizierung.

» Feststellung des Kreatinin-Wertes

Den Hinweis auf die chronische Niereninsuffizienz liefern Blutwerte, die das Kreatinin nachweisen. Hierbei handelt es sich um einen Stoff, der üblicherweise von gesunden Nieren ausgeschieden wird. Die Bestimmung des Kreatininwertes gehört bei der Diagnose des chronischen Nierenversagens unbedingt dazu. Ist dieser Kreatininwert erhöht, sieht sich der Mediziner automatisch veranlasst, weitere Blut- und Urinuntersuchungen durchzuführen, um weitere Nierenwerte zu erhalten.

» Blut- und Urinuntersuchungen

Dazu gehören die Ermittlung des Harnstoffs im Blut, die Bestimmung des Urinvolumens sowie die Untersuchung der Kreatininkonzentration im Urin. Durch diese Informationen ist es dem Mediziner möglich, eine genaue Berechnung der aktuellen Nierenfunktion zu erzielen, aus der sich wiederum eine genaue Aussage über den Zustand der Nieren erzielen lässt. Die Untersuchungsergebnisse liefern dann die Basis für die Diagnose, sowie auch die Behandlungsmaßnahmen, die an den Status der Erkrankung angepasst werden müssen.

» Ultraschall und Computertomographie

Damit die chronische Niereninsuffizienz durch bildgebende Diagnosen nachgewiesen werden kann, sind verschiedene Möglichkeiten vorhanden. Sowohl mit Ultraschall als auch mit der Computertomographie sowie der Röntgenkontrastmitteluntersuchung ist eine Diagnose möglich. Diese Untersuchungen können sowohl für die Diagnose als auch die Kontrolle des Verlaufs der Niereninsuffizienz genutzt werden. Wenn sich der Verdacht auf chronisches Nierenversagen erhärtet, folgen umfassende erweiterte körperliche Untersuchzunge, die die Auswirkungen der Nierenschwäche auf den Körper genauer beleuchten.

Behandlung chronischer Niereninsuffizienz

Die Behandlung des chronischen Nierenversagens erfolgt nach

  • Art der Grunderkrankung,
  • dem Stadium,
  • dem Allgemeinzustand,

den der Betroffene aufweist. Eine chronische Niereninsuffizienz hat ohne Therapie fünf Stadien, die sie durchläuft. Dabei sind unterschiedliche Schweregrade gegeben. Wenn die Nierenfunktion noch nicht komplett erloschen ist, das heißt, dass noch kein chronisches Nierenversagen im Endstadium, das sogenannte terminale Nierenversagen, gegeben ist, können unterschiedliche Behandlungen eine Verbesserung erzielen.

» Änderung der Lebensweise und Ernährung

Auch eine Veränderung der Lebensgewohnheiten – beispielsweise eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten – kann Hilfe bei der Eingrenzung der Schäden an den Nieren bieten. Eine eiweißarme und in der Aminosäurenzusammensetzung hochwertige Ernährung mit wenig Kalium kann verhindern, dass zu viel Harnstoff und Kalium ausgeschieden werden muss. Dies ist bei einer Nierenschädigung sehr wichtig. Salzarm sollte die Ernährung nur dann gestaltet werden, wenn eine Neigung zu Ödemen oder Bluthochdruck besteht.

Ist das chronische Nierenversagen nur in geringem Maße ausgeprägt, dann reicht in aller Regel eine medikamentöse oder konservative Behandlung. Im Endstadium ist es nur noch die künstliche Blutwäsche, die Dialyse, die Hilfen bieten kann. Auch eine Nierentransplantation kann letztlich eine Lösung sein.

» Die konservative Therapie der Niereninsuffizienz

Welche Malnahmen beim chronischen Nierenversagen wirksam sind, hängt von der Grunderkrankung ab, die das Versagen ausgelöst hat.

  • Wenn der Arzt eine Nierenbeckenentzündung diagnostiziert, kann die konservative Therapie in der Gabe von Antibiotika erfolgen.
  • Besteht ein Diabetes mellitus, dann ist es sehr wichtig, dass der Blutzucker genau eingestellt wird.
  • Ist Bluthochdruck der Auslöser für die Erkrankung, dann muss dieser durch Medikamentengabe gesenkt werden. Zudem ist es wichtig, dass schmerzlindernde und nierenschädigende Medikamente auf jeden Fall gemieden werden.

Oftmals müssen auch Medikamente eingesetzt werden, die gegen die Symptome der Niereninsuffizienz hilfreich sind. Durch medikamentöse konservative Therapien lassen sich Übersäuerungen des Blutes oder eine Blutarmut wirksam ausgleichen. Die chronische Nierenerkrankung bewirkt, dass die Bildung des Primärharns gemindert wird. Daher sollte eine reichliche Flüssigkeitszufuhr erzielt werden. Gegebenenfalls kann vom Arzt auch eine Einnahme von harnreibenden Medikamenten verordnet werden.

» Blutwäsche und Nierentransplantation

Die chronische Niereninsuffizienz mit sehr weit fortgeschrittenem Verlauf zeigt oftmals, dass eine Schädigung der Nieren durch entsprechende Therapien nicht mehr aufzuhalten oder rückgängig zu machen ist. Dann ist die Blutwäsche, die sogenannte Dialyse, notwendig. Diese Behandlung wird ein Leben lang notwendig bleiben. Die Alternative zur lebenslangen Dialyse liegt in der Nierentransplantation, bei der ein Spenderorgan übertragen wird.

Ablauf einer Dialyse

Verlauf und Prognosen bei chronischem Nierenversagen

Das chronische Nierenversagen nimmt ohne entsprechende Therapien immer einen fortschreitenden Verlauf. Die Prognosen für die Insuffizienz sind sehr weit davon abhängig, wie weit die Nierenschwäche zu Beginn der Behandlung schon vorangeschritten war. Wenn die chronische Niereninsuffizienz noch kein Endstadium erreicht hat, kann die Verminderung der Funktionen noch durch entsprechende Behandlungsmaßnahmen aufgehalten werden. Auch eine Veränderung der Lebensgewohnheiten kann dann hilfreich sein.

Eine unbehandelte Niereninsuffizienz bringt eine Verschlechterung der Funktionen mit sich, die dann letztlich darin mündet, dass die Nieren ihre Aufgaben nicht mehr wahrnehmen können – was dann wiederum zu einer lebensbedrohlichen Situation führt. Dann ist die Dialyse oder die Transplantation einzige hilfreiche Lösung.

Komplikationen durch chronisches Nierenversagen

Bleibt die Niereninsuffiz8ienz unbehandelt, kann sich im Verlauf eine fortschreitende Schädigung der Nieren ergeben, was wiederum zu Komplikationen führt. Das Endstadium wird dann als sogenannte terminale Niereninsuffizienz bezeichnet.

Weil der Körper in diesem Stadium die Abfall- und Abbauprodukte nicht mehr ausscheidet, entsteht die sogenannte Harnvergiftung, die der Arzt als Urämie bezeichnet. Hierbei sind neben den üblichen Symptomen der Niereninsuffizienz noch weitere Komplikationen zu verzeichnen. Diese bestehen in

  • Überwässerung,
  • Knochenschmerzen,
  • Herzbeutelentzündung,
  • mögliche Lungenfellentzündung.

Zudem können sich Lungenödeme, Magen-Darm-Beschwerden oder auch Herzrhythmusstörungen ergeben. Darüber hinaus sind Elektrolytveränderungen und auch Bewusstseinsveränderungen, das sogenannte urämische Koma, möglich. Ist eine terminale Niereninsuffizienz gegeben, liegt die Überlebensrate für die nächsten zehn Jahre bei ungefähr 55 Prozent.

Nachsorge bei chronischem Nierenversagen

Wichtig bei der chronischen Niereninsuffizienz ist eine geeignete Nachsorge. Auch dann, wenn eine rechtzeitige Therapie erfolgt, ist die regelmäßige Nachsorge sehr wichtig. Dabei wird vom Arzt sowohl der Urin als auch das Blut eingehend untersucht. Dazu werden Fragen nach Symptomen gestellt, die sich entweder verstärkt haben können oder die neu aufgetreten sind. Die Nachsorge soll zudem dazu beitragen, den Verlauf der chronischen Niereninsuffizienz abschätzen zu können. Weiterhin können durch eine geeignete Nachsorge Komplikationen früh erkannt und behandelt werden.

Kann man chronischem Nierenversagen vorbeugen?

Eine gesunde Lebensweise, einschließlich gesunder Ernährung, ist in unserer westlichen Welt die beste Vorbeugung gegen die chronische Niereninsuffizienz. So kann chronisches Nierenversagen verzögert oder sogar verhindert werden. Grob gesagt: Für die Vorbeugung der Erkrankung ist ein Schutz der Nieren sehr wichtig.

  • Blasenentzündungen oder Nierenentzündungen sollten frühzeitig und angemessen behandelt werden.
  • Medikamente, die die Nieren schädigen, sollten nur in geringen Maßen eingenommen werden.
  • Bei einer beginnenden Niereninsuffizienz sollte auf diese Medikamente verzichtet werden.
  • Bluthochdruck und Diabetes mellitus müssen vermieden oder gründlich und regelmäßig behandelt werden.

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