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Folgen für den Körper bei Diabetes

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Folgen für den Körper bei Diabetes
© Andrey Popov - Fotolia.com

Der zu hohe Blutzuckerspiegel bewirkt eine Schädigung verschiedener Organe. Die großen Blutgefäße verkalken durch das deutlich zu süße Blut sehr schnell. So kann sich auch ein Bluthochdruck entwickeln, der wiederum eine koronare Herzkrankheit nach sich ziehen kann. Im schlimmsten Fall kann sich daraus ein Herzinfarkt ergeben. Aber auch Herzrhythmusstörungen, ein Schlaganfall oder eine Hirnblutung können die Folgeerkrankungen sein. Durch einen Infarkt können wiederum andere Organe in Mitleidenschaft gezogen werden.

Weiterhin werden die kleinen Blutgefäße durch die Diabetes geschädigt. Dies hat besondere Folgen für die Nieren und die Augen sowie bei Männern auch für die Potenz. Neben der Dialysepflicht kann es zum Verlust des Sehvermögens kommen und diese Erkrankungen sind die Folgen, mit denen sich Diabetiker auseinandersetzen müssen, die sehr lange mit einer unerkannten Diabetes gelebt haben.

Die deutlich verschlechterte Durchblutung führt gerade an den Füßen zu Nervenschädigungen. Diabetiker haben grundsätzlich an den Nerven geringere Reizempfindlichkeit. Gemeinsam mit der verschlechterten Durchblutung kann sich dann am Fuß schnell der sogenannte diabetische Fuß erheben. Zusätzlich zeigt sich eine deutlich höhere Infektanfälligkeit. Von Zahnentzündungen über Nagelpilze bis zu Scheidenpilzen sind sämtliche Erkrankungen bei Diabetikern deutlich häufiger zu verzeichnen.

Beim Diabetes in der Schwangerschaft sind sowohl Mutter als auch Kind betroffen, unabhängig davon, ob die Schwangere bereits vor der Schwangerschaft an der Diabetes erkrankt war oder diese erst innerhalb der Schwangerschaft erworben hat. Grundsätzlich werden Schwangerschaften in Kombination mit Diabetes als Risikoschwangerschaften eingestuft und besonders intensiv kontrolliert.

Diabetes vorbeugen

Die erste Maßnahme und wichtigste Maßnahme für die Diabetesvorbeugung liegt in der Reduzierung von Übergewicht. Fast die Hälfte der deutschen Erwachsenen hat inzwischen ein mehr oder weniger starkes Übergesicht und auch bei den Kindern ist etwa ein Drittel zu dick. Bewegung und eine ausgewogenen Ernährung senken weiterhin das Risiko der Erkrankung deutlich.

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