Alle Infos zur Frühjahrsmüdigkeit

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Frühjahrsmüdigkeit
© pix4U - Fotolia.com

Fast jeder kennt es. Kaum sind die Tage etwas wärmer, schon macht der Körper schlapp. Müdigkeit macht sich breit, man fühlt sich abgeschlagen, gereizt, nicht selten kommen auch andere Beschwerden, wie Kreislaufschwäche, Wetterfühligkeit etc. hinzu. Es gibt eigentlich eine ganz simple Erklärung für dieses Phänomen, auch, wenn die Medizin es noch immer nicht so recht erklären kann, was sich genau hinter der Frühjahrsmüdigkeit verbirgt.

Mit zunehmenden Temperaturen reagiert unser Körper ebenfalls auf Wärme. Die Blutgefäße weiten sich, der Blutdruck fällt ab. Die Folge ist Müdigkeit, Abgeschlagenheit. Morgens fällt das Aufstehen schwer, man ist gereizt, es entsteht eine Art Kettenreaktion. Fakt ist, dass unser Körper im Winter alle vorhandenen Reserven beinahe restlos aufbraucht. Jetzt heißt es, diese Reserven wieder aufzufüllen. Wenn die Tage länger und sonniger werden, fühlt man sich dazu veranlasst, sich mehr draußen aufzuhalten. Man genießt die Sonnenstrahlen und die Bewegung an der frischen Luft tut gut.

Gerade beim Wechsel vom Winter auf Sommer, bzw. ins Frühjahr braucht der Körper etwas Schwung. Dies kann man sehr gut mit morgendlichen Wechselduschen erreichen. Das regt den Kreislauf an und stärkt zusätzlich unser Immunsystem. Die Bewegung im Freien ist durch nichts zu ersetzen. Kleine Spaziergänge, oder eine kleine Tour mit dem Fahrrad können schon wahre Wunder wirken. Tageslicht, Sonne helfen dem Körper dabei Melatonin abzubauen, das hebt die Laune.

Doch nicht immer verschwindet die Frühjahrsmüdigkeit. Sollte die Müdigkeit, Abgeschlagenheit, oder sogar weitere Beschwerden länger als 3 Monate anhalten, ist der Besuch beim Arzt angesagt. Die Ursachen für eine dauerhafte Müdigkeit können auch andere sein, als eine „harmlose“ Frühjahrsmüdigkeit. Oft stecken Chronische Erschöpfungssyndrom, Depressionen, oder sogar organische Erkrankungen dahinter. Eine Untersuchung durch einen Arzt kann hierüber Aufschluss geben.

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