Haarausfall mit Hausmitteln oder Tinkturen bekämpfen
Vorsicht bei allen angebotenen Mitteln! Das steht ganz oben, denn mit der Verzweiflung der Betroffenen kann man viel Geld machen, das ist zwar bitter, aber es ist Tatsache. Alle Mittel, die damit werben, dass sie in kürzester Zeit sichtbare Erfolge bringen, sind schlichtweg nur Geldschneiderei.
Die Bekämpfung von Haarausfall muss immer und in jedem Fall von der Ursache abhängig gemacht werden. Das heißt, es geht nicht ohne ärztliche Hilfe. Bei jeglichen Mitteln und bei jeglicher Unsicherheit sollte ebenfalls ein Arzt gefragt werden.
Da sind zum Beispiel die Hausmittel, gute alte Rezepte aus Omas Zeiten versprechen Hilfe und sind schon sehr lange immer weiter gegeben worden. Aber helfen diese Mittel wirklich gegen Haarausfall? Hier sollte man unbedingt objektiv bleiben. So heißt es, dass eine Tinktur mit ausgepresstem Knoblauchsaft die Haare wieder sprießen lässt oder Kamillentee besonders bei blonden Haaren zu empfehlen ist. Zwiebeln, Branntweinessig und Wasser sollen in verschiedenen Mixturen als Haarwasser benutzt, auch Linderung verschaffen. Und die Liste der Hausmittel ist natürlich noch viel länger. Ausprobieren kann man diese Dinge durchaus, doch in den allermeisten Fällen wird es nichts bringen, denn es gibt nun mal die Tatsache, dass man bei den meisten Haarausfallarten nichts tun kann.
Ebenso lang wie die Liste der Hausmittel ist die Liste der Medikamente, bei denen es unter ärztlicher Kontrolle durchaus Erfolge geben kann.
Die unterschiedlichen Präparate haben verschiedene Inhaltsstoffe, es gibt zum Beispiel Medikamente mit Gestagenen, Östrogenen, Chlormadinon und Mestranol für die Frau und Medikamente mit Alfatradiol, Estradiol + Flupredniden für den Mann. Das ist verwirrend und man sollte auch nie zur Eigenmedikation greifen.
Deshalb gilt immer: Gehen Sie zu einem Arzt, der wird die Ursachen des Haarausfalls feststellen und Sie behandeln mit den für Sie geeigneten Mitteln. Außerdem müssen Sie über Wechselwirkungen, Nebenwirkungen, eventuelle Erfolge oder Nachbehandlungen und über Dosierungen aufgeklärt werden, und das würde an dieser Stelle zu weit führen.
Es gibt aber auch Medikamente, die man rezeptfrei erhalten und ausprobieren kann. Doch hier gilt, wie oben schon erwähnt: Wenn Sie das unbedingt testen wollen, dann bitte nur mit einem Arzt zusammen. Ansonsten ist bei diesen Präparaten Vorsicht geboten.
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