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Lohnt sich der Wechsel in die PKV?

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Lohnt sich ein Wechsel in die PKV?
© Marco2811 - Fotolia.com

Wenn es um die Frage geht, wie die Deutschen versichert sind, zeichnet sich ein deutliches Bild ab. Fast 90 Prozent der Bevölkerung stehen unter staatlichem Gesundheitsschutz, während der Rest bei privaten Unternehmen eine Gesundheitsversicherung in Anspruch nimmt.

Ein Wechsel in die Privatversicherung kann sich für einige Berufsgruppen und Vertreter bestimmter Einkommensschichten wirklich lohnen.

Guter Gesundheitsschutz dank gesetzlicher Versicherung

Dank der Sozialgesetzgebung hat jede in Deutschland lebende Person Anspruch auf staatliche Unterstützung im Krankheitsfall, bei Arbeitsunfällen, im Falle einer Pflegebedürftigkeit und ab dem Erreichen des Rentenalters. Diese Pflicht, sozialversichert zu sein, geht damit einher, monatliche Beiträge zu entrichten und im Gegensatz dafür im Ernstfall einen Grundschutz vom Staat zugesichert zu bekommen. Gerade was die Krankenversicherung angeht, so müssen Arztbesuche, Medikamente und Krankenhausaufenthalte nicht – oder nur zu einem geringen Anteil – aus der Tasche des Patienten bezahlt werden, sondern erfahren eine Abdeckung durch die Krankenkasse. Im Einzelnen umfassen die versicherten Leistungen die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung und Verhütung, zum Erkennen und zur Behandlung der meist verbreiteten Krankheiten.

Ein Rund-um-Schutz also, der nicht nur allein für den Versicherten gilt, sondern im Falle einer Familienversicherung auch für Ehepartner und Kinder greift, ohne dass die Beiträge um ein Vielfaches höher werden.

Hohe Beiträge, weniger Leistung

Nachteile hat die gesetzliche Versicherung allerdings auch aufzuweisen. Von vielen Versicherten wird bemängelt, dass sich die Monatsbeiträge nach dem Einkommen richten, demnach in der Höhe sehr unterschiedlich ausfallen können, jedoch unabhängig von der Höhe immer dieselben Leistungen zusichern. Überhaupt mag das Leistungspaket zwar ein guten Grundschutz bieten, bei schwerwiegenden, individuellen Leiden erfahren Patienten allerdings keinerlei finanzielle Unterstützung. Um nicht jedes Jahr die Beiträge erhöhen zu müssen, fallen mit aller Regelmäßigkeit auch noch Leistungskürzungen an, sodass gesetzlich Versicherte immer öfter selbst zur Kasse gebeten werden.

Auf den Versicherten zugeschnitten: eine Privatversicherung

Eine völlig andere Form der gesundheitlichen Absicherung bieten private Anbieter, bei denen sich der Versicherte ein ganz persönliches Leistungspaket schnüren kann. Somit besteht die Möglichkeit, sich nur gegen einzelne Krankheiten versichern zu lassen, andere, unwahrscheinlichere Gebrechen stattdessen auszuklammern. Die Versicherungskosten orientieren sich damit auch nur an den tatsächlich erbrachten Leistungen und nicht an allen theoretisch möglichen, können daher um einiges geringer ausfallen als bei der gesetzlichen Versicherung.

Bei www.aecura.de können Sie private Anbieter miteinander vergleichen, sich potentielle Einsparungen gegenüber Ihrer gegenwärtigen Versicherung anzeigen lassen und damit in Erfahrung bringen, ob sich ein Wechsel lohnt. Um sich privat versichern zu lassen, bedarf es einer individuellen Antragsprüfung durch den jeweiligen Anbieter, denn im Gegensatz zur öffentlichen Krankenkasse wird hier nicht jeder bedingungslos aufgenommen. Der tatsächliche Abschluss eines Versicherungsverhältnisses ist unter anderem abhängig vom

  • Alter
  • Einkommen
  • und des persönlichen Gesundheitszustandes.

Insbesondere für Beamte, gut verdienende Alleinstehende oder kinderlose Paare kann sich eine Privatversicherung bezahlt machen.