Rheuma
Wenn man von Rheuma spricht, meint man damit meist Schmerzen in den Knochen und den Gelenken, am ganzen Körper. Wenn aber Mediziner von Rheuma sprechen, meinen sie eigentlich die Rheumatoide Arthritis. Betroffen hiervon sind meist Gelenke außerhalb des Rumpfes. Das heißt, Finger- und Handgelenke, sowie Gelenke des Bewegungsapparates. Leider wird Rheuma meist recht spät erkannt und behandelt. Die Problematik der Krankheit besteht darin, dass sie die Gelenke zerstören kann. Die Krankheit wird in 4 Stadien eingestuft.
Die 4 Rheuma-Stadien
Von Stadium 1 spricht man, wenn die Beschwerden schubweise auftreten. Zu den Beschwerden gehören Schmerzen, sowie schmerzhafte Entzündungen der Gelenke. Zu Beginn der Krankheit sind hiervon meist nur die Fingergelenke betroffen, synchron an beiden Händen. Rötungen und Schwellungen gehören hier zur Symptomatik. Eine Einschränkung im alltäglichen Leben ist hier noch nicht gegeben. Im Stadium 2 stellt man fest, dass eine Einschränkung der Gelenkfunktion vorhanden ist. Auch Bindegewebe, Muskeln, Knochen, Sehnen und Schleimbeutel sind betroffen. Eine Sportliche Betätigung ist nur noch mit starker Einschränkung möglich. Im Stadium 3 beginnt die Krankheit die Gelenke zu zerstören. Die Gelenkknorpeln und die Knochen werden nach und nach zerstört. Meist sind die Patienten in diesem Stadium nicht mehr in der Lage, ihren Beruf auszuüben. Hier beginnt auch in etwa die Fehlstellung der Gelenke. Im Stadium 4 ist die Krankheit soweit fortgeschritten, dass die Patienten nicht mehr in der Lage sind, sich selbst zu versorgen. Ein Greifen, oder ein Festhalten von Gegenständen ist meist nicht mehr möglich. Die Gelenke sind versteift und grob verformt. Betroffene sind in diesem Stadium auf fremde Hilfe angewiesen.Die Symptome von Rheuma
Wird Rheuma rechtzeitig erkannt und sofort behandelt, gibt es gute Aussichten auf eine Stabilisierung der Krankheit. Da die Ursachen von Rheuma leider unbekannt sind, gilt die Erkrankung bis heute als unheilbar. Leider gibt es keine eindeutige Symptome, die bereits zu Beginn der Krankheit der Rheumatoiden Arthritis zugeordnet werden können. Morgensteifigkeit der Finger- und Handgelenke, einzelne, schlecht durchblutete Finger sollte man jedoch als Warnzeichen deuten und den Besuch beim Facharzt nicht auf die lange Bank schieben. Zur Diagnosestellung sind mehrere Untersuchungen notwendig, wie z.B. Röntgen, Ultraschall, Gelenkspiegelung, Kernspintomographie, sowie Szintigraphie. Durch Blutuntersuchungen können Entzündungen festgestellt werden.Die Behandlung von Rheuma
Zu den Behandlungsmöglichkeiten zählen neben einer medikamentösen Therapie auch Physiotherapien, Operationen und auch Strahlentherapie. Eine Aussicht auf Heilung gibt es zwar nicht, aber man kann die Krankheit stabilisieren, und so etwas einbremsen. Hierfür ist jedoch die Früherkennung unabdingbar, außerdem wird von den Patienten eine 100%-ige Mitarbeit erwartet. Nur so bekommt man Rheuma in den Griff.zurück


