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Richtige Ernährung bei Stress – Tipps für den Alltag

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Esen bei Stress
© Milkos - Fotolia.com

Burnout, Stress, Nervosität – die Gesellschaft, in der wir leben, ist von einer hohen Geschwindigkeit geprägt. Viele Termine müssen erledigt und so manche Interessen bedient werden. Vom Stress auf der Arbeit über den Stress zu Hause über den Stress, den man sich selbst in der Freizeit macht. Kein Wunder, dass der Körper darunter auf Dauer leidet. Darauf, dass der Körper immer wieder volle Leistung bringen muss, und wenig Zeit für bewusste Ernährung und Erholung bleibt, reagiert er teilweise mit starken Symptomen.

Bei manchen leidet das Immunsystem: Sie werden immer häufiger wegen Kleinigkeiten krank. Der Körper hat schlicht keine Energie mehr, um sich gegen die angreifenden Viren und Bakterien zu wehren. Sobald Sie also merken, dass Sie relativ häufig krank werden, sollten Sie die Anstrengungen für den Körper herunterschrauben. Ärzte warnen häufig davor, dass ein geschwächtes Immunsystem anfälliger für chronische Krankheiten ist. Möchten Sie das wirklich riskieren?

So verändert Stress das Essverhalten

Die meisten bemerken die Auswirkungen des Stresses aber vor allem an ihrem Essverhalten. Dieses verändert sich teilweise enorm. Wer vorher gern und viel gegessen hat, der findet nun keine Zeit mehr dafür, weil er von morgens bis abends unterwegs ist. Andere, die womöglich vorher gesund gekocht haben, essen nur noch schnell in der Bahn ein Stück Pizza oder kaufen auf dem Weg zur Arbeit einen Muffin zum Frühstück. Diese Art der Ernährung kann zu einer Reizung des Magens führen und sich natürlich stark auf das Gewicht auswirken.

Die schnelle Lösung für zwischendurch

Wenn Sie vorübergehend nichts gegen den starken Stress machen können, sollten Sie sich zumindest die Ernährung für den Tag besser einteilen. Haben Sie mittags keine Zeit, sich ein gesundes Essen zu kochen, dann können Sie auch im Internet Essen bestellen. Dabei sollte nicht unbedingt zur fettigen Pizza gegriffen werden, sondern eher zu einem Salat, Sushi oder einem leichten Nudelgericht. Haben Sie sich zum Mittag richtig satt gegessen, verfügt der Körper über genügend Energie für den restlichen Tag. Abends haben Sie dann nicht mehr so einen Heißhunger auf fettiges Essen.

Ernährungstipps bei Stress

Lässt sich der Stress nicht vermeiden, unterstützen Sie ihren Körper damit umzugehen. Essen Sie immer langsam, sonst liegt Ihnen das Essen nur schwer Magen.

Morgens – Vitamine und Ballaststoffe

  • Wenn Sie zum Frühstück noch keinen Appetit verspüren, trinken Sie wenigstens einen Fruchtsaft oder essen Sie einen Joghurt.
  • Roggenbrot und Käse sättigen und geben dem Körper zudem ausreichend Ballaststoffe.
  • Verzichten Sie auf Kaffee. Trinken Sie stattdessen ein Glas Milch (Proteinzufuhr).

Mittags – Nervennahrung

  • Verzichten Sie auf Currywurst und Burger!
  • Besser für die Ernährung bei Stress sind Vollkornreis und grünes Gemüse (Paprika, Brokkoli). Beides enthält viel Vitamin B und ist gut für das Nervensystem.
  • Essen Sie zum Nachtisch ein Stück Obst. Süße Desserts und Schokoriegel geben dem Körper nur kurzfristig Kraft.

Abends – Kräuter und Salat

  • Gönnen Sie sich zum Feierabend einen Kräutertee (Zitronenmelisse, Ginseng, Kamille). Die Kräuter lindern Stresssymptome.
  • Auch wenn Sie jetzt Zeit zum Essen haben, stopfen Sie ihren Körper nicht mit Kohlenhydraten voll.
  • Besser sind ein leichter Salat mit Puten- oder Hähnchenfilet. Aber auch Spinat mit Fischfilet ist zu empfehlen.

Auf Dauer sollten Sie aber versuchen, den Stress so gut es geht zu mindern. Der Körper ist nicht für diese Art von Alltag geschaffen, bei welchem wir von einem Termin zum nächsten hetzen und nur nachts für einige Stunden Ruhe bekommen. Wie wir in den letzten Jahren mitbekommen haben, kann sich dies auch auf die Psyche auswirken. Und das kann dann sehr schwere Auswirkungen haben.