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Risiken für die Osteoporose bei Mann und Frau

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Osteoporose Risiken
© crevis - Fotolia.com
  • Die familiäre Veranlagung zur Osteoporose kann Hinweis auf ein Erkrankungsrisiko sein. Dazu gehören beispielsweise Erkrankungen im Verwandtenkreis, die sich aus Osteoporose, aber auch aus dem Rundrücken, dem Wirbelkörper-, Unterarm- oder Schenkelhalsbruch ergeben.
  • Eine entzündlich-rheumatische Erkrankung kann ein gering erhöhtes Erkrankungsrisiko mit sich bringen.
  • Der Vitamin-D- sowie der Kalziummangel begünstigen die Erkrankung.
  • Zigarettenkonsum von mehr als 20 Zigaretten erhöht das Risiko der Erkrankung.
  • Der Bewegungsmangel, der sich besonders in Bettlägerigkeit oder einer Behinderung begründet, kann die Risiken der Erkrankung erhöhen.
  • Nicht nur bei Frauen, auch bei Männern wandelt sich im Laufe des Lebens der Hormonstatus im Körper. Der Testosteronmangel, der mit Muskel- und Skelettaufbau in engem Zusammenhang steht, trägt zu einer geringeren Belastbarkeit des Skeletts bei. Bei einem Testosteronmangel beim Mann kann sich bereits nach wenigen Wochen eine Neigung zur Osteoporose entwickeln.

Testosteronmangel beim Mann als Osteoporose-Risiko

Eine Viruserkrankung, zum Beispiel der Mumps, kann eine so starke Schädigung der Hoden bewirken, dass Testosteron nur noch in unzureichenden Mengen im Körper produziert wird.Die Hirnanhangdrüse kann eine Funktionsstörung aufweisen, die für mangelhafte Testosteronbildung sorgt.Werden Hoden – beispielsweise durch einen Prostatakrebs – entfernt, wird in der Folge unzureichend Testosteron im Körper produziert.

Grundsätzlich reduziert sch die Testosteronbildung im Alter auch beim Mann – ähnlich den Wechseljahren, die bei der Frau eine Umstellung des Hormonsspiegels mitbringen.

Sowohl bei der Frau als auch beim Mann ist eine Ursachenabklärung in Kombination mit einer entsprechenden Risikoerhebung erforderlich, um die Gefahr einer Erkrankung abschätzen zu können. Ein Bluttest kann zudem einen Überblick über den aktuellen Testosterongehalt im Blut mitbringen. Bei einer erheblichen Risikobelastung oder dem Verdacht, dass bereits eine Erkrankung vorliegt, kann eine Biopsie – also eine Knochenprobe – Aufschluss über den Erkrankungsstatus bringen.

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