Start Familie

Wanderschuhe: Beim Wandern Blasen an den Füßen vermeiden

116
0
TEILEN
wanderschuhe: beim Wandern Blasen an den Füßen vermeiden
© Tabeajaichhalt - Pixabay.com

Dem Schuhwerk kommt im Alltag eine übergeordnete Bedeutung zu, ist die Gangart sowie die dämmende Wirkung von Sohlen und Absätzen doch dafür verantwortlich, wie sehr Füße strapaziert und damit zugleich Rücken und Muskulatur in Anspruch genommen werden. Dies zählt auch und insbesondere im sportlichen Bereich (z.B. beim Wandern), was die Notwendigkeit schafft, hier auf einige wichtige Dinge achten zu müssen.

Gute, passende sowie sich anpassende Wanderschuhe sorgen für ein angenehmes Laufgefühl, eine Entlastung der Muskulatur sowie dem Vorbeugen von Blasen und anderen leichten Verletzungen. So können Sie im Shop Campz.de beispielsweise anhand spezifischer Eigenschaften den passenden Wanderschuh aussuchen, um zugleich eine Vergleichsmöglichkeit wahrzunehmen.

Woran aber erkennt man den richtigen Wanderschuh bzw. welche Eigenschaften sind konkret von Bedeutung? Dieser Artikel soll sich diesen Fragen stellen und Antworten geben.

Wichtige Tipps für den Kauf von Wanderschuhen

Wenn Sie denken, dass Sie Wanderschuhe einfach so im Vorbeigehen aussuchen und testen können, dann irren Sie sich. Verschiedene Varianten, die für jeden einzelnen Fußtyp extra entwickelt wurden, zeigen die Unterschiede auf. Hier deshalb die wichtigsten Tipps, die Sie beim Kauf von Wanderschuhen beachten sollten, einmal aufgezählt.

Tipp 1 – Beschaffenheit und Form des Fußes überprüfen:
Wichtig ist zu Beginn erst einmal, dass Sie die Beschaffenheit und Form Ihres Fußes überprüfen lassen & ein Orthopäde kann dies beispielsweise feststellen und dahingehend Empfehlungen aussprechen.

Tipp 2 – Passform:
Während des Gehens reibt der Fuß immer am Schuh-Inneren, weshalb ein entsprechender Freiraum an den Zehen vorhanden sein sollte. Füße schwellen auch mit fortwährender Bewegung an, sodass Sie die Wanderschuhe nicht zu klein, aber auch nicht in zu überdimensionierter Größe kaufen sollten.

Der Fuß muss im Schuh perfekt sitzen, die Ferse darf weder rutschen noch drücken, und auch die Zehen sollten möglichst zu keinem Zeitpunkt anstoßen. Und außerdem sollte sich der Fuß im Schuh nicht seitlich bewegen oder rutschen. Ansonsten kann es im schwierigen Gelände schnell mal vorkommen, dass Sie umknicken.

Tipp 3 – Aufbau der Schuhe:
Auch die Beschaffenheit der Schuhe stellt ein wichtiges Kaufkriterium da. Achten Sie dabei auf diese Punkte:

» Nähte:
Wanderschuhe, die wenige Nähte haben, weisen auch eine hohe Wasserfestigkeit auf. Haben Sie also mehrere Schuhe zur Auswahl, dann wählen Sie die, mit den wenigsten Nähten.

» Atmungsaktivität:
Wanderschuhe sollten auch immer atmungsaktiv sein. Spezielle Materialien im Schuh saugen dann den Schweiß auf und transportieren ihn nach außen.

» Profiltiefe:
Die Profiltiefe bei einem guten Wanderschuh sollte mindestens vier bis fünf Millimeter betragen und vor allem abriebfest sein. Möchten Sie jedoch steile Gebiete oder holprige Wanderwege bestreiten, dann ist eine Profiltiefe von acht bis neun Millimeter besser.

Tipp 4 – Wanderschuhe oder Wanderstiefel?:
» Wanderschuhe:
Wanderungen auf normalen Wegen, etwa befestigten Straßen oder Wegen, erfordern die Eigenschaften klassischer Wanderschuhe. Diese nehmen weniger Platz weg, weisen aber eine hohe innere Beschaffenheit auf und schonen damit den Gang ungemein.

» Wanderstiefel:
Unebenes Gelände, etwa in Wäldern oder auch im Mittelgebirge, erfordert halbhohe Wanderschuhe. Sie schützen zum einen vor plötzlichen Verrenkungen bei unsicherem Tritt, zum anderen vor äußeren Einflüssen wie Geröll und Gestein, aber auch Feuchtigkeit und Nässe.

Wichtig:
In diesen Fällen kommt dem Schaft auch eine große Bedeutung zu, da dieser so beschaffen sein sollte, dass er über Ihre Knöchel hinausgeht. Hochwertige Modelle weisen eine sanfte und zugleich sichere Polsterung auf, die wie oben angeführt das Risiko des Umknickens im unsicheren Stand vermindert. Je vielfältiger eine Wanderroute ist, desto fester sollte also der Schaft ausfallen. Dieser schränkt die Beweglichkeit Ihrer Knöchel ein, sodass besonders im unebenen Gelände daraus ein sicherer Halt resultiert.

Tipp 5 – Außenmaterial:
» Wanderschuhe aus Leder:
Für längere Wandertouren sowie solche in feuchten Gebieten, wie etwa den Schottischen Highlands, empfiehlt sich Leder als Außenmaterial. Dieses ist atmungsaktiv, schützt bei richtiger Imprägnierung vor Feuchtigkeit und weist eine lange Haltbarkeit sowie Strapazierbarkeit auf.

» Wanderschuhe aus Kunstfasern:
Wanderschuhe aus künstlichem Gewebe sind hingegen viel leichter. Sie sind auch atmungsaktiv und unempfindlich gegen Nässe, allerdings häufig nicht so langlebig wie Wanderschuhe aus Leder.

Fazit:

Wanderschuhe zu kaufen ist mal nicht in ein paar Minuten erledigt, schließlich müssen die Wanderschuhe perfekt zu Ihren Füßen und dem Gelände passen. Lassen Sie sich daher am besten beim Kauf auch immer von den Mitarbeitern im Geschäft beraten. Gerade wenn es um Wanderschuhe für hartnäckigere Strecken geht, können Ihnen die Mitarbeiter Tipps geben, welche Schuhe die meiste Sicherheit bieten.