Alle Infos zum Prämenstruellen Syndrom | Prämenstruelles Syndrom

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Prämenstruelles Syndrom
© Zerbor - Fotolia.com

Rund 75% aller Frauen kennen das Problem. Einige Tage vor der Periode scheint der Körper verrückt zu spielen. Stimmungsschwankungen, Unterleibsschmerzen, Müdigkeit, und andere Beschwerden, darunter nicht selten leichte Depressionen verderben ihnen den Tag. Mit Beginn des drauffolgenden Zyklus verschwinden die Beschwerden jedoch, nur um etwa 25 Tage später wieder auftauchen zu können. Dieses Beschwerdenbild nennt man Prämenstruelles Syndrom. Meist sind die Beschwerden relativ harmlos und beeinträchtigen nicht den gesamten Tagesverlauf. Sind die Beschwerden jedoch stärker und die Lebensqualität leidet darunter, so sprechen die Mediziner von Prämenstrueller Dysphorie.

Ursachen von PMS

Worin die Ursachen zum PMS liegen, ist noch immer nicht eindeutig geklärt. Fakt ist jedoch, dass die Beschwerden mit dem Menstruationszyklus der Frau zusammenhängen. Setzt man den Zyklus außer Kraft, verschwinden auch die Beschwerden. Vermutet werden als Ursache die hormonellen Schwankungen, die im Laufe des Zyklus auftreten. Diese werden für die Beschwerden meist verantwortlich gemacht.

Beschwerden bei PMS

Welche Beschwerden auftreten können, ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Häufig treten jedoch mehrere Beschwerden gleichzeitig oder nacheinander auf. Solche Symptome sind unter anderen, die Empfindlichkeit der Brust und der Brustwarzen, Reizbarkeit, Abgeschlagenheit, leichte Depressionen, Stimmungsschwankungen, Schmerzen im Unterleib, sowie im Rücken. Bei einigen Frauen kann auch Akne auftreten. Nicht selten leidet der Partner, oder gar die ganze Familie unter den Beschwerden. Wenn die Beschwerden den gesamten Tagesverlauf beeinträchtigen sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Diagnose von PMS

Um eine Diagnose stellen zu können reicht in der Regel die Anamnese aus. Jedoch können die Beschwerden auch ein Hinweis auf die Wechseljahre, oder auf eine Erkrankung der Schilddrüse sein. Bei Verdacht auf diese sind Laboruntersuchungen zusätzlich zur Anamnese notwendig. Die Therapie besteht meist aus einer medikamentösen Behandlung, vorwiegend werden hier natürliche Präparate eingesetzt. Auch die Pille kann die Beschwerden lindern. Bei depressiven Stimmungsschwankungen werden Antidepressiva verordnet.

Die Ernährung spielt jedoch auch eine wichtige Rolle. Eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung ist eine wahre Wohltat für Körper und Geist.

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