Viagra – Wirkung und Anwendung

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Tipps zur Einnahme von Viagra
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Die Wirkung von Viagra ist grundsätzlich die, dass die Durchblutung des Genitalbereichs beim Mann sehr starke Unterstützung erfährt. So ist eine Erektion erzielbar, die ohne die Nutzung von Viagra ausbleiben würde. Mittels Freisetzung von Stickstoffmonoxid auf chemischem Wege wird in den Schwellkörpern eine leichte Muskelentspannung erzielt, die genau dazu dient, das Blut in das Becken besser einströmen zu lassen und so eine Erektion zu erzielen.

Viagra gilt bei der Behandlung der Erektionsstörung bisher weltweit als das Potenzmittel der ersten Wahl. Rund 20 Millionen Männer nutzen die Wirkung von Viagra inzwischen weltweit.

Wenn dem Penis die Blutzufuhr fehlt

Gerade Männer ab 50 Jahren können von Viagra sehr intensiv profitieren, denn hier sind Erkrankungen wie Arteriosklerose oder Bluthochdruck schon häufiger vorhanden und genau diese Erkrankungen können auch eine Erektionsstörung begünstigen. Für die Erektion ist ein sehr schneller Einstrom von Blut in die Schwellkörper des Penis wichtig. Die Muskulatur, die die Schwellkörper umgibt, erschlafft in diesem Zusammenhang und macht es möglich, dass die Arterien sich für die verstärkte Blutzufuhr weiten. In der natürlich stattfindenden Erektion ist die sexuelle Stimulation wichtig, die wiederum einen Botenstoff freisetzt, der einen weiteren aktiviert. Der zweite freigesetzte Botenstoff ist für die Erschlaffung der Muskulatur und damit den Einstrom von mehr Blut in das Becken und somit die Schwellkörper verantwortlich. Beendet wird die Erektion letztlich durch ein nun freigesetztes Enzym, das alle Vorgänge im Becken wieder rückgängig macht.

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Enzymblocker Viagra – Ohne Lust nichts los

Genau hier setzt Viagra mit seiner Wirkung ein, denn das Präparat blockiert das Enzym. So kann die Muskelentspannung verbessert werden und eine stärkere Erektion erzielt werden. Tatsache ist, dass Viagra nur in einem erregten Zustand auch seine Funktion aufnehmen kann. Luststeigernd wie Aphrodisiaka wirkt Viagra nicht, eine Erektion kann also bei mangelnder Lust auf Sex nicht mit Viagra erzwungen werden.

Welche Rolle spielt die Ernährung?

In der Regel wird die Einnahme einer Tablette Viagra vor dem Geschlechtsverkehr empfohlen. Die Wirkung dieser Tablette kann bis zu etwa fünf Stunden anhalten. Hierbei ist aber die Ernährung nicht unerheblich, denn üppige Mahlzeiten vor der Einnahme von Viagra können die Wirkung mindern und auch in ihrer Dauer beeinträchtigen. Gerade fettiges Essen kann die Aufnahme des Wirkstoffs, der wiederum die Enzymbehinderung erzielt, sehr stark erschweren.

Wirkt Viagra sofort?

Eher die Regel als die Ausnahme ist, dass die Einnahme der ersten Tablette Viagra noch keine erwarteten Wunder vollbringt, was gerade nach einer längeren Funktionsstörung der Fall sein kann. Ist die Wirkung auch nach der fünften Einnahme einer Tablette in den folgenden Tagen noch unzufriedenstellend, kann in Absprache mit dem rezeptausstellenden Arzt eine Erhöhung der Dosierung stattfinden. Eine Eingewöhnung, die der Einnahmefrequenz von etwa fünf Tabletten entspricht, sollte dem Körper aber eingeräumt werden.

Längere Erektion bei 69 Prozent der Männer

Studien belegen, dass der Einsatz von Sildenafil, der Hauptwirkstoff von Viagra in rund 69 Prozent der Fälle eine Erektion erbringt, die zu einem zufriedenstellenden Geschlechtsverkehr für beide Partner führt. Sildenafil hat gegenüber den Präparaten, die der Mann bisher zur Erzielung der Erektion in den Penis einspritzen musste, den wichtigen Vorteil, dass hier nur eine Erektion erzielt wird, wenn auch tatsächlich eine Erregung gegeben ist. Ist der Mann nämlich nicht erregt, findet die zu unterstützende Muskelentspannung überhaupt nicht statt und kann somit durch die Gabe von Viagra auch nicht verbessert werden. Vorteilhaft ist weiterhin, dass die Erektion durch die Wirkung von Viagra für längere Zeit aufrechterhalten werden kann, als dies ohne die Einnahme von Viagra möglich ist, denn der Entspannungszustand der Muskulatur kann durch Viagra deutlich verlängert werden, denn unter Einwirkung des Enzymhemmers erfolgt kein Rückgang der Durchblutung des Beckenbereichs.

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Viagra – Wirkung, Einnahme, Kosten und Bezugsquellen
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