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Mit Homöopathie die Wechseljahrsbeschwerden angehen

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Homöopathie Wechseljahre
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Die medizinische Behandlung ist sicherlich eine gute Möglichkeit, mit den Wechseljahrsbeschwerden in dieser Lebensphase umzugehen. Aber auch in der alternativen Medizin gibt es zahlreiche Angebote zur Reduzierung der Beschwerden.

Weil Mediziner häufig allein schon zeitlich überfordert sind, hier in die Tiefe zu beraten, kann parallel zur medizinischen Behandlung auch der Besuch beim Heilpraktiker sinnvoll sein, denn die alternative Medizin bietet viele Naturheilmittel und Praktiken an, die den Wechseljahrsbeschwerden beikommen.

Wie auch in der Medizin sind die Lösungsansätze in der alternativen Medizin so vielfältig wie die Problematiken und ein Gespräch beim Heilpraktiker kann neue Lösungsansätze bringen.

Salbeitee ist zum Beispiel ein wirksames Mittel aus der alternativen Medizin, das die Schweißabsonderung reduziert und damit den unerwünschten Hitzewallungen entgegenwirkt.

Wechselfußbäder können Schlaflosigkeit, Kreislaufbeschwerden und auch den Bluthochdruck reduzieren. De Füße werden dazu jeweils fünf Minuten in warmes Wasser, anschließend 30 Sekunden in kaltes Wasser gehalten. Nach einer Wiederholung werden die Füße nur abgetupft und mit Wollsocken gewärmt.

In der alternativen Medizin hat die Traubensilberkerze im Zusammenhang mit klimakterischen Beschwerden große Bedeutung. Den Heilpraktiker auf dieses Arzneimittel anzusprechen, kann hilfreich sein.

Auch das Johanniskraut kann helfend eingesetzt werden, denn es reduziert seelische Beschwerden, Angst- und Spannungszustände.

In der Homöopathie stehen verschiedene Arzneien zur Verfügung, um Wechseljahrsbeschwerden zu reduzieren. Hierzu gehören Acidum sulfuricum, Aristolochia, Cimicifuga, Lachesis und auch Sepia.

Tritt eine Erstverschlimmerung der Beschwerden auf, sollte die Behandlung nicht sofort abgebrochen werden, denn diese zeigt, dass der Körper auf die Behandlung reagiert und dass sich eine Besserung durch eine weitere Verabreichung der Arzneien einstellen kann. Stellt sich zunächst eine Verschlimmerung der Beschwerden ein, so ist das ein deutliches Zeichen, dass die richtige Arznei gefunden wurde.

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