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Typische Altersbeschwerden – so können Sie sie lindern

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Altersbeschwerden lindern
Viele Altersbeschwerden lassen sich vorbeugen bzw. lindern | © Photographee.eu / stock.adobe.com

Jeder kennt sie, die typischen Altersbeschwerden, wenn es hier und da zwickt. Doch viele dieser Gesundheitsprobleme lassen sich vorbeugen oder lindern.

Mit dem Alter steigt bekanntermaßen die Weisheit, allerdings auch die Gefahr, dass sich das ein oder andere Zipperlein zeigt. Es gibt klassische Alterserkrankungen, die immer wieder vorkommen. Manche von ihnen können durch Vorbeugung vermieden werden, andere wiederum entstehen, ohne dass wir einen Einfluss darauf haben. Viele typische Altersbeschwerden lassen sich aber zumindest lindern, sodass Sie Ihren Lebensabend genussvoll erleben können, ohne negative Einschränkungen.

Wer ist da?
➔ Wenn das Gehör streikt

Ein typisches Altersmerkmal ist das nachlassende Gehör. Plötzlich muss der Fernseher lauter gedreht werden und wenn der Gesprächspartner am Telefon flüstert, ist es mit dem Verstehen vorbei. Bislang ist es nicht gelungen, dem Nachlassen der Sinnesorgane vorzubeugen. Damit leben müssen Sie aber dennoch nicht. Namhafte Anbieter wie Audibene haben die Möglichkeit geschaffen, das nachlassende Gehör durch ein Hörgerät auszugleichen. Dank modernster Technologie funktioniert das heute sogar im besonders kleinen Design.

Was steht denn da?
➔ Wenn die Augen schlechter werden

Haben Sie schon einmal etwas von Altersweitsichtigkeit gehört? Es handelt sich um ein natürliches Phänomen, was aufgrund des steigenden Alters der Augenlinse ab dem 45. Lebensjahr auftritt. Das Lesen wird schwierig und wenn die Schriften gar zu klein sind, tanzen die Buchstaben vor dem Auge. Abhilfe schafft eine Lesebrille, die in verschiedenen Dioptrien erhältlich ist. 93 Prozent der Menschen ab 60 zählen in Deutschland zu den Brillenträgern, daher müssen Sie sich um Ihren Look keine Sorgen machen.

Wenn Sie nicht nur weitsichtig, sondern auch kurzsichtig sind, eignet sich eine Gleitsichtbrille. Diese Art der Brille vereint beide Formen der Sehhilfe in einer, ist aber ein wenig gewöhnungsbedürftig. Gute Beratung ist hier wichtig.

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Wie soll ich das kauen?
➔ Wenn die Zähne locker werden

Altersbeschwerden Zähne
Regelmäßige Zahnpflege beugt Zahnproblemen im Alter vor | © P Stock / stock.adobe.com

Zahnprobleme sind im hohen Alter zwar keine Seltenheit, lassen sich aber in vielen Fällen zumindest teilweise vermeiden. Wichtig ist dabei die tägliche Zahnpflege, die auch Kronen und mögliche dritte Zähne angeht. Mit wachsendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich in Ihrem Mund zumindest teilweise, eine Brücke befindet oder dass Sie Kronen haben. Auch hier ist Zähneputzen wichtig, denn je gepflegter Ihr Gebiss, desto länger können Sie auf eine Totalprothese verzichten. Zubeißen lohnt sich auch im Alter, mit konsequenten Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt funktioniert es. Wenn Sie unter Zahnarztangst leiden, gibt es viele spezialisierte Zahnärzte, die sich besonders gut auf Sie einstellen können.

Warum knackt es überall?
➔ Wenn die Gelenke Ärger machen

Ein typisches Altersphänomen sind Gelenkbeschwerden, die aber nicht nur durch nachlassende Funktionalität entstehen. Mitunter ist auch Bewegungsmangel verantwortlich dafür, dass der menschliche Körper immer früher altert. Mit den richtigen Übungen ist es möglich, die Gelenke fit zu halten und Verschleißerscheinungen zumindest zu verzögern.

Selbst wenn Sie im Alter nicht mehr gut zu Fuß sind, die Muskeln schmerzen und Sie echte Probleme bei der Fortbewegung haben, sollten Sie nicht unbeweglich werden. Für Senioren mit Einschränkungen wird zum Beispiel Sitzgymnastik angeboten. Das unterstützt Sie dabei, weniger Schmerzen zu haben und Ihr Herz-Kreislauf-System zu fördern. Zwar lässt sich nicht jedes Knochenzipperlein beheben, doch entscheidend ist, dass Sie sich wohlfühlen und Ihr Alter genießen können.