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Wie entsteht Diabetes

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Wie entsteht Diabetes?
© tunedin - Fotolia.com

Bei der Diabetes mellitus, wie die Krankheit von Medizinern genannt wird, handelt es sich um eine Stoffwechselstörung des Zuckerstoffwechsels. Für diesen ist das Hormon Insulin sehr bedeutend.

Energie nehmen wir in Kohlenhydratform auf, die dann im Magen und Darm in Zuckerbausteine verarbeitet und ins Blut weitergegeben wird. Hierdurch wird der Blutzuckerspiegel korrigiert, was bei einem gesunden Menschen völlig automatisch mit normaler Ernährung geht. Steigt die Blutzuckerkonzentration im Blut an, gibt die Bauchspeicheldrüse Insulin ins Blut, denn dieses Hormon ist wichtig, damit der Blutzucker in die einzelnen Körperzellen gelangen kann. Ohne oder mit zu wenig Insulin steigt die Blutzuckerkonzentration im Blut stark an, während die Organe unter Zuckermangel leiden, weil dieser nicht mehr zu ihnen vordringen kann.

Der Körper scheidet den überschüssigen Zucker nun mit dem Urin aus. Das bewirkt, dass der Urin süß wird. Hieraus ergibt sich auch die Bezeichnung des Krankheitsbildes, denn Diabetes mellitus heißt übersetzt „honigsüßer Durchfluss“.

Ein wichtiger Grund liegt im Übergewicht, denn die Organe benötigen bei Übergewicht mehr Insulin, bis der Blutzucker die Zellen erreichen kann. Hier wird auch medizinisch von einer sogenannten Insulinresistenz gesprochen, die als Vorbote des Diabetes mellitus gilt. Das Überbewicht in Kombination mit der Insulinresistenz, einem Bluthochdruck sowie einer Fettstoffwechselstörung wird dann als sogenanntes „Tödliches Quartett“ bezeichnet. Alle Erkrankungen haben das zusätzliche Risiko, völlig schmerzfrei zu verlaufen, in ihrer Folge aber eine tödliche Wirkung zu haben.

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