Start Familie

Die Ernährungslehre im Ayurveda

50
0
TEILEN
Ayurveda inneres Gleichgewicht

Ayurveda erhebt die Nahrung zur Medizin und so besagt die Lehre, dass viele Krankheiten und Beschwerden sich durch die richtige Ernährung kontrollieren und korrigieren lassen. Der Geschmackssinn ist für die Auswahl der Speisen elementar.

Die sechs Geschmacksrichtungen sauer, süß, bitter, salzig, herb und scharf werden hier vorwiegend berücksichtigt und diese sechs Geschmackrichtungen sollten in jeder Mahlzeit enthalten sein. Gekocht werden die Speisen mit „Ghee“ einer ausgelassenen und gekochten Butter, die frei von Eiweiß und Wasser ist.

Gewürze gehören in die ayurvedische Küche unbedingt hinein, denn die Bekömmlichkeit der Speisen wird durch die Gewürze bestimmt und sie unterstützen die Speisen auch in ihrer Wirkung.

Die ayurvedische Küche sieht eine Verwendung von wenig Fleisch und viel Gewürzen vor – ganz im Gegensatz zu der deutschen Küche, die noch immer andere Zielsetzungen hat.

Die Ernährungslehre sieht in dieser Philosophie die Berücksichtigung der drei Doshas vor und so ist die Ernährung für jeden Konstitutionstyp anders. Dabei gibt es auch allgemeine Ernährungsregeln, die für alle drei Doshas gleichermaßen gelten.

Diese besagen, dass nur bei Hunger gegessen werden soll und dass Zwischenmahlzeiten zwischen den Hauptmahlzeiten nicht sinnvoll sind. Die Hauptmahlzeit sollte in die Mittagszeit gelegt werden, wobei eine unruhige Gemütsverfassung während der Mahlzeit vermieden werden sollte. Drei Stunden Pause sollen zwischen den jeweiligen Mahlzeiten eingehalten werden. Die Mahlzeit sollte beendet werden, bevor man komplett satt ist und auf den Tisch gehören ausschließlich frische Nahrungsmittel. Wasser und Kräutertees sind die Getränke nach der ayurvedischen Lebensphilosophie. In jeder Mahlzeit sollen alle sechs Geschmacksrichtungen, also sauer, salzig, süß, bitter, herb und scharf enthalten sein.

Die Nahrung gilt im Ayurveda als die Informationsquelle für die Doshas und im günstigsten Fall kann nach dieser Lehre eine Umwandlung in eine feinstoffliche Substanz erreicht werden, aus der positive Erlebnisse hervorgehen.

Angestrebt wird in der Ernährung ein gutes Verdauungsfeuer und die Nahrungsmittel beeinflussen dieses. Als negativ werden hier Blähungen und Völlegefühl, Sodbrennen sowie Heißhunger betrachtet.

Eine schlechte Ernährung wird durch Rückstände im Körper gekennzeichnet, die im Ayurveda als Gifte bezeichnet werden und die sich dauerhaft im Organismus ansammeln und zu Krankheiten führen, weil auch der Stoffwechsel durch diese Gifte beeinträchtigt wird.

zurück