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Cayennepfeffer als Heilpflanze | Inhaltsstoffe und deren Wirkung

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Heilpflanze Cayennepfeffer
© hydebrink - Fotolia.com

Der Cayennepfeffer besteht aus gemahlenen Chilis, wobei die Grundlage getrocknete scharfe Früchte der Chilisorte Cayenne ist. Ursprünglich kommt der Cayennepfeffer aus Lateinamerika und spanische und portugiesische Seefahrer brachten ihn nach Europa und Asien.

Der Cayennepfeffer wird jedoch nicht aus einem Pfeffergewächs gewonnen, sondern aus einer Paprika, die bis zu einem Meter hoch wächst. Die Blätter der Pflanze sind länglich-oval und die Blüten haben ein schmutziges Weiß. Die reifen und getrockneten, orange bis roten Früchte werden medizinisch verwendet.

Der Cayennepfeffer besteht aus gemahlenen Chilis, wobei die Grundlage getrocknete scharfe Früchte der Chilisorte Cayenne ist. Ursprünglich kommt der Cayennepfeffer aus Lateinamerika und spanische und portugiesische Seefahrer brachten ihn nach Europa und Asien.

Der Cayennepfeffer wird jedoch nicht aus einem Pfeffergewächs gewonnen, sondern aus einer Paprika, die bis zu einem Meter hoch wächst. Die Blätter der Pflanze sind länglich-oval und die Blüten haben ein schmutziges Weiß. Die reifen und getrockneten, orange bis roten Früchte werden medizinisch verwendet.

Eingesetzt wird das Pulver der Pflanzen bei Nervenschmerzen, rheumatischen Beschwerden und Muskelerkrankungen. Der Cayennepfeffer enthält unter anderem das Capsaicin, das für den scharfen Geschmack zuständig ist. Dieses und andere Scharfstoffe regen die Schmerz und Wärmerezeptoren der Haut an und bewirken so eine gesteigerte Durchblutung. Dieser Effekt wird bei schmerzhaften Muskelverspannungen ausgenutzt.

Zudem wird Cayennepfeffer auch sehr erfolgreich bei Herz-Kreislauf-Beschwerden verwendet. Cayennepfeffer besitzt eine gefäßerweiternde, durchblutungsfördernde Eigenschaft und verbessert die Fließeigenschaften des Blutes. Daher wird Cayennepfeffer auch als leichtes Blutdruckmittel eingesetzt. Der Cayennepfeffer ist eines der wenigen Mittel, die bei kalten Händen und Füßen helfen. Sehr bekannt ist das ABC-Pflaster, das einen Wirkstoff des Cayennepfeffers enthält.

Weitere Darreichungsformen sind Salben, Cremes und Tinkturen. Die Wirkung des Cayennepfeffers gehört zu den ganz wenigen pflanzlichen Schmerzmitteln, deren Wirksamkeit medizinisch bewiesen ist. Jedoch werden die Produkte mit Cayennepfeffer nicht eingenommen, sondern nur äußerlich angewendet. Im schmerzenden Bereich wirkt der Cayennepfeffer so auf die Nerven ein, dass eine Ausschüttung von Signalen nicht mehr stattfinden kann und so wird eine Linderung erreicht. Die Wirkstoffe werden von der Haut sehr schnell aufgenommen, weshalb eine Linderung bereits nach drei bis fünf Minuten eintritt.

Zu beachten ist bei der Verwendung von Cayennepfeffer, dass es fast immer zu einer Hautreizung kommt, die sich in Juckreiz, Brennen oder Hautrötungen äußert. Ist die Wirkung zu stark, kann das Präparat mit kaltem Wasser entfernt werden. In keinem Fall darf das Präparat mit den Augen in Kontakt kommen, denn das Auge ist sehr empfindlich und es kann zu dauerhaften Schädigungen kommen. Die richtige Dosierung ist zudem sehr wichtig, denn bei einer zu niedrigen Menge ist die erwünschte Wirkung nicht zu erwarten und bei einer Überdosierung können sensible Nerven dauerhaft geschädigt werden. Aufgrund der Reizungen sollte nicht länger als zwei Tage ein und dieselbe Stelle behandelt werden. Eine Wiederholung auf den gleichen Hautbereichen darf erst wieder nach 14 Tagen erfolgen.

Die innere Anwendung als Gewürz hingegen ist unbedenklich, wobei es bei einer Einnahme von großen Mengen über einen längeren Zeitraum hinweg zu Nieren- und Leberschäden kommen kann.