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So funktioniert der Alterungsprozess

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Alterungsprozess
© Picture-Factory - Fotolia.com

Die Menschen haben schon immer im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Alterung hinterfragt. In den letzten Jahrzehnten kamen zahlreiche Theorien über das Altern auf, die aber von Forschern schon nach kurzer Zeit widerlegt wurden während andere noch einmal unterstrichen werden konnten.

Tatsache ist, dass die komplexen Alterserscheinungen des menschlichen Körpers auch heute, trotz modernster Technologien, noch nicht komplett erklärt werden können. Dabei sind die Diskussionen häufig sehr kontrovers, was aber letztlich zum Forschritt der aktuellen Erkenntnisse führt. So haben zum Beispiel einige Wissenschaftler im Körper Gene ausgemacht, die für den Alterungsprozess maßgeblich verantwortlich sind, diesen also beschleunigen oder sogar auslösen.

Diese genetischen Unterschiede für die Alterung sind genau die Basis, die für weitere Forschungen genutzt werden. Inzwischen kennen die Forscher schon ca. 25 bis 30 Gene, die für die Alterung des menschlichen Körpers verantwortlich sind. Und genau auf dieser Basis ist es nun auch möglich, dem einzelnen Menschen ein sogenanntes Risiko-Profil erstellen zu können.

Ob das aber sinnvoll ist, das ist wirklich sehr fraglich, denn die Gene stellen eben nur einen Teil der Informationen in erblicher Hinsicht dar, die dann für den Alterungsprozess die Verantwortung tragen. Während einige Forscher rund 400 bis 500 Gene für den Alterungsprozess des Menschen verantwortlich machen, sind sich andere Forscher sicher, dass rund 7.000 Gene die Verantwortung für Alterung oder Anti-Aging in genetischer Hinsicht tragen.

Nur über eine Tatsache sind sich alle Forscher gleichermaßen einig, denn alle sind sich darüber sicher, nur einen kleinen Teil eines großen Puzzles erforscht zu haben. Jedes Jahr zählt auch hier, denn mit jeder Erkenntnis wird das Verständnis für die komplexen Prozesse größer, die zu Falten, grauen Haaren und brüchigeren Knochen führen.

Bei allen Forschungen bleibt aber eines sicher: Wir können nicht ewig leben aber die Qualität, wie wir altern und – vor allem – in welcher Geschwindigkeit, das liegt zu einem großen Teil in unserer eigenen Hand.

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