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7 Tipps für den Umgang mit Bettnässen

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Bettnässen
© detailblick-foto - Fotolia.com
  1. Strafen sind Tabu. Das Bettnässen straft das Kind genug und die Reaktion der Eltern ist für das Kind ebenso Strafe genug, ohne dass zusätzliche Sanktionen erfolgen.
  2. Vor dem Zubettgehen sollte das Kind unbedingt noch einmal auf die Toilette gehen.
  3. Jungen sollten animiert werden, wenigsten zum abendlichen Urinieren zu sitzen, denn so entspannt sich der Unterleib besser und die Blase entleert sich komplett. Besser ist es natürlich noch, wenn Jungen regelmäßig sitzend urinieren, um die Blase komplett zu entleeren und Bakterien so keine Chance zu geben.
  4. Die Matratze sollte einen Schutz erhalten, damit sie nicht dauerhaft leidet und das Kind die Folgen des Einnässens ständig präsent hat.
  5. Der Wechsel der Bettwäsche sollte durch das Kind erfolgen, denn so lernt es, dass es sein Problem selbst aus der Welt schafft. Keine Strafe, sondern Hilfe zu eigenem Selbstbewusstsein!
  6. Viel Lob nach einer trockenen Nacht bestärkt das Kind.
  7. Der Rat, das Kind nachts regelmäßig zu wecken und zur Toilette zu schicken, ist inzwischen nicht mehr aktuell. Zwar wird so die Anzahl der nassen Laken reduziert, das Problem besteht aber weiter und das Kind leidet durch die Weckversuche auch unter Schlafmangel. Wenn, dann sollte die Klingelhose oder die Klingelmatte in den Alltag als Selbstverständlichkeit einbezogen werden.

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