Erste Hilfe bei Kindern funktioniert anders als bei Erwachsenen
Verschluckte Gegenstände, Verbrennungen, Stürze oder Vergiftungen – die Liste an kindlichen Unfällen ist lang und in vielen Fällen kann eine korrekt durchgeführte erste Hilfe den Kleinen das Leben retten. Eltern sollten sich diesbezüglich informieren und fortbilden, denn die Ersthilfe bei Kindern unterscheidet sich deutlich von der ersten Hilfe bei Erwachsenen.
Heimlich Handgriff
Eine wichtige und doch immer wieder gebrauchte Methode in der ersten Hilfe bei Kindern ist der so genannte „Heimlich Handgriff“. Wenn sich verschluckte Gegenstände durch die Rückenklopfmethode nicht aus der Luftröhre des Kindes heraus befördern lassen, kann dieser Handgriff die Rettung vor dem Ersticken darstellen. Dabei wird der Brustkorb des Kindes von hinten umfasst und mit Ruck gedrückt, wobei ein künstlich hervorgerufener Hustenstoß den Fremdkörper herauskatapultiert. Generell sollte jeder, der Kinder hat oder mit Kindern arbeitet, diesen Handgriff erlernen und beherrschen.Wiederbelebung
Die Maßnahmen zur Wiederbelebung unterscheiden sich bei Kindern ebenfalls vom Vorgehen bei erwachsenen Personen mit einem Herz-Lungen-Stillstand. Je kleiner die Kinder sind, desto kürzer sind die Intervalle zwischen Herz-Massage und Beatmung, außerdem erfolgt die Beatmung über Mund und Nase. Die Herz-Massage wird bei Säuglingen in der Regel nur mit zwei Fingern durchgeführt. Das richtige Verhalten für eine Wiederbelebung von Kindern können Sie in speziellen Kursen erlernen, die zum Beispiel vom Roten Kreuz oder von den Maltesern angeboten und generell allen Eltern empfohlen werden.
Jeden Monat neue Gesundheitstipps direkt in Ihr Postfach! Einfach den kostenlosen Newsletter anfordern.
Ihre Adresse wird nicht weitergegeben. Sie können sich jederzeit wieder abmelden.


