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Stillen und Ernährung – Ihr Kind isst mit

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Stillen und Zufüttern
© JenkoAtaman - Fotolia.com

Schon beim Stillen fängt das an, denn das Baby erhält die Milch, die aus den Nahrungsmitteln zusammengesetzt ist, die die Mutter aufnimmt. Sehr abwechslungsreiche Ernährung schon in der Stillzeit beeinflusst den Geschmack der Milch unterschiedlich und bringt dem Säugling schon nahe, dass der Geschmack dieser Milch keinesfalls einheitlich ist. Das geht im Kleinkinderalter weiter. Neugier auf Lebensmittel zu wecken ist die Basis dafür, dass das Kind sich gern ausgewogen ernährt – und hier steht bei den Sprösslingen die Gesundheit keineswegs an erster Stelle, sondern die Neugier auf neue Lebensmittel.

Das Kind bekommt mit der Muttermilch eine absolut perfekt zusammengesetzte Nahrung, die mit allen notwenigen Nährstoffen gespickt ist und damit sowohl die Schutzstoffe und auch die Abwehrstoffe bringt, die für die Gesundheit des Kindes erforderlich sind. Aber auch wenn es mit dem Stillen so überhaupt nicht klappen will oder andere Gründe dagegen sprechen, kann ein Kind mit Flaschennahrung sehr gut ernährt werden. Die neuen Produkte sind so abgestimmt, dass auch hier die Ernährung des Babys absolut ausgewogen stattfindet.

Die Vorteile beim Stillen liegen darin, dass die Eltern sich nie Gedanken machen müssen, ob etwas zugefüttert werden muss, um die Ernährung rundum stimmig ablaufen zu lassen. Die körperliche Nähe ist ein weiterer Aspekt, der für das Stillen spricht. Aber auch bei der Flaschenmahlzeit kann die Atmosphäre so gestaltet werden, dass der Säugling ausreichend Nähe spürt und so die Flaschenmahlzeit genau den gleichen Zweck erfüllt. Wichtig für die Ernährung mit der Flasche ist aber, dass diese ebenso konzentriert stattfindet, wie es auch beim Stillen der Fall wäre. Häufig wird die Flaschenmahlzeit dann „nebenher“ gegeben und so wird der Effekt der Zuwendung und Nähe, die zur Mahlzeit für den Säugling unbedingt dazugehört, nicht erfüllt. Auch ein Säugling lernt schon die gemeinsame Mahlzeit als Zeit des Zusammenseins zu spüren und somit wird hier schon die Basis für die Ernährung gesetzt.

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